Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zur Honorarberatung: Sind Anleger bereit für unabhängige Finanzberatung zu bezahlen?

17.09.2009
Umfangreiche Befragung durch den Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mainz und die Unternehmensberatung MC4MS

Die richtige Wahl einer Geldanlage entscheidet zwischen (großen) Gewinnen und (hohen) Verlusten. Dies wurde in der jüngsten Finanzkrise wieder deutlich. Während immer mehr Produkte für Finanzanlagen auf den Markt kommen, ist es für den einzelnen Privatkunden immer schwieriger geworden, das Angebot zu überblicken.

Ob Anleger grundsätzlich bereit sind, für eine unabhängige Beratung zu bezahlen, untersucht derzeit eine Studie des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit der Unternehmensberatung MC4MS. Interessenten können auf der Web-Seite http://www.honorarberatung-studie.de an der Studie teilnehmen und mit etwas Glück einen Gutschein gewinnen.

In den letzten Jahren haben die Finanzmarktrichtlinie MiFID (2007) sowie das Versicherungsvertragsgesetz (2008) zu einer höheren Kostentransparenz im Produktvertrieb von Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben geführt. Durch die Folgen der aktuellen Finanzkrise wurden Anleger noch stärker für diesen Aspekt sensibilisiert. Das richtige Preismodell für die Finanzberatung von Privatkunden wird derzeit mehr denn je diskutiert. Soll und will der Kunde zukünftig für Beratung bezahlen? Oder ist das heute dominierende Modell der "kostenlosen" Beratung und dem Verdienst über den Produktvertrieb auch das Modell der Zukunft?

Ziel der nun gestarteten Studie ist es, die Kunden von Banken, Versicherungen und Finanzvertrieben nach ihren Erfahrungen und Wünschen im Bereich der Finanzberatung zu befragen. Wollen die Kunden weiter bei dem bestehenden Modell der sozusagen kostenlosen Beratung bleiben? Oder gibt es ein Umdenken beim Kunden? Welche Anforderungen haben Kunden an die aus Sicht der Politik wünschenswerte Honorarberatung?

Mit der Teilnahme an der Studie wird ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Diskussion der zukunftsweisenden preislichen Gestaltung der Finanzberatung geleistet und damit letztlich zur Verbesserung der Beratungsqualität insgesamt beigetragen. Die Befragung erfolgt anonym im Rahmen einer Online-Befragung und dauert ca. 12 Minuten. Unter allen Teilnehmern der Befragung werden 10 Amazon-Gutscheine à 25 Euro verlost.

Kontakt und Informationen:
Dipl.-Kfm. Marc Ahlers
MC4MS
Kreidelstr. 2a
65193 Wiesbaden
Tel. +49 (0) 611 975750-0
E-Mail: info@mc4ms.de
http://www.mc4ms.de
Dipl.-Kffr. Yvonne Kreis
Lehrstuhl für Bankbetriebslehre
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Tel. +49 (0) 6131 39-23992
Fax +49 (0) 6131 39-29905
E-Mail: yvonne.kreis@uni-mainz.de

Petra Giegerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.finserv.bwl.uni-mainz.de
http://www.honorarberatung-studie.de
http://www.mc4ms.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE