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Osteuropa lukrativer Markt für Smartcards als Zahlungsmittel

15.04.2010
Der osteuropäische Markt bietet einzigartige Möglichkeiten für technologische Innovationen, vor allem für einfache Chipkarten.

Polen und andere Länder der Region mit Nachholbedarf in Sachen Zahlungssysteme und IT- und Kommunikationsinfrastruktur könnten die in anderen Ländern Europas existierenden traditionellen Strukturen damit quasi überspringen und sich direkt und ohne Umwege kartenbasierte Zahlungsmethoden zu eigen machen.

Das Potenzial für entsprechende Anbieter ist enorm: Frost & Sullivan prognostiziert dem mittel- und osteuropäischen Markt zwischen 2008 und 1015 eine Steigerung der mit Smartcards getätigten Umsätze um durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr. Damit wäre die Wachstumsrate mehr als doppelt so hoch wie die der EMEA-Region mit 5,2 Prozent. Die neue Studie der Unternehmensberatung (http://www.smartcards.frost.com) konzentriert sich auf die Länder Polen, Ungarn und Tschechien.

„Dass diese Länder mit ihren Zahlungsmethoden den westeuropäischen Nationen hinterherhinken, ist zum Teil wirtschaftshistorisch begründet“, erläutert Yiru Zhong, Analyst bei Frost & Sullivan. „Während sich Osteuropa darum bemüht, die EU-Standards zu erfüllen, eröffnet sich für Anbieter von Smartcards die Chance, Finanzinstitute in dieser Region bei der Gewinnung von Neukunden zu unterstützen, die bisher noch nie ein Konto geführt haben.“

Die unterentwickelte Zahlungsverkehrsinfrastruktur lockt momentan viele Interessenten an, die auf diesem Weg Kontakt zu den Endverbrauchern knüpfen wollen. Dass Smartcards auch von Stellen ausgegeben werden, die im traditionellen Sinne nichts mit dem Bankwesen zu tun haben – wie beispielsweise der Einzelhandel – erhöht die Attraktivität dieses Marktes nochmals. Denn auf diese Weise lassen sich Verbrauchernachfrage und -verhalten aktiv stimulieren.

„Für Smartcard-Unternehmen eignet sich zunächst der Einstieg im Kartensegment, in dem sie von den niedrigen Eintrittsbarrieren profitieren können. Mittelfristig bietet sich dann ein Vordringen in den Bereich IT-Systeme und -Dienstleistungen an”, rät Zhong. „Neueinsteiger sollten sich zunächst zuverlässige lokale Partner vor Ort suchen, um ihre Lieferfähigkeit vor Ort zu gewährleisten.“

Die Zuliefererstruktur in Mittel- und Osteuropa legt das Zusammenspiel von starken globalen Unternehmen mit einem quirligen regionalen SI(Systemintegrations)-Sektor nahe. Dabei dürften vor allem die Akteure erfolgreich sein, denen es gelingt, ihr spezifisches Know-how mit hochwertigen Produkten und Serviceleistungen zu kombinieren und ihr Angebot an die lokalen Erfordernisse anzupassen, um so eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen und die Kunden langfristig zu binden.

„Im Zuge des Strukturwandels im Markt für Zahlungsverkehr eröffnen sich enorme Chancen für Smartcard-Anbieter, die es einer Gesellschaft mit einem relativ hohen Anteil an Einwohnern ohne Bankkonto ermöglichen, künftig auf Smartcardtechnologie zu setzen“, so Zhong abschließend. „Außerdem können Smartcard-Player auf diesem Weg strategische Partnerschaften mit lokalen Systemintegratoren schließen und damit für einen nachhaltigen Auftragseingang in diesen Wachstumsmärkten sorgen.“

Die Studie Leapfrogging Traditional Payment Methods - Opportunities in Eastern Europe to Deepen Use of Smart Card Technology in Payment Applications ist Teil des Growth Partnership Service Smart Cards der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum osteuropäischen Markt für Smartcards wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen nach Eingang der Kontaktdaten per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie:
Leapfrogging Traditional Payment Methods - Opportunities in Eastern Europe to Deepen Use of Smart Card Technology in Payment Applications
Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.smartcards.frost.com

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