Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Übersichtsstudie: das "Internet der Dinge"

26.03.2009
Gestern war es das Mobiltelefon, morgen ist es der selbst organisierte Kühlschrank: Moderne Technologien verändern die Lebens- und Arbeitsumgebungen des Menschen in den Industriestaaten in rasantem Tempo.

Zugehörige Produkte werden im wachsenden Maß mit Logikkomponenten ausgestattet und avancieren zu "smarten Objekten". Die Übersichtsstudie "Internet der Dinge", erstellt von der VDI Technologiezentrum GmbH, greift diese Entwicklung auf.

Der elektronische Personalausweis und Funketiketten auf Waren sind schon heute Realität. Intelligente Einkaufswagen, Verkaufsregale und Selbstbedienungskassen stehen vor dem Markteintritt. Im Zusammenspiel mit Robotik, virtueller Realität und zunehmender Individualität ist ein Kühlschrank, der Rezepte für die bald zu verbrauchenden Lebensmittel vorschlägt und per Internetbestellung selbst für Nachschub sorgt, in wenigen Jahren so selbstverständlich wie heute ein Mobiltelefon.

Objekte mit eigener Intelligenz vernetzen sich, tauschen Informationen aus und bewegen sich autonom in ihrer Umgebung; so sehen Visionäre das "Internet der Dinge" in Zukunft. Die Übersichtsstudie mit gleichem Titel, erstellt im Auftrag des VDI von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH, greift diesen Gedanken auf.

Zwar könnte eine solche Entwicklung noch eine Weile auf sich warten lassen, aber bereits heute zeichnet sich eine sich beschleunigende Konvergenz zwischen der realen Welt und der virtuellen Welt des Internets ab. Ein Grund ist der Wandel des Internets, das in wachsendem Maße nicht nur Menschen sondern auch Objekte und technische Systeme miteinander vernetzt und neue Möglichkeiten der Kommunikation und des Informationsaustauschs schafft.

Das Internet der Zukunft ist auch für den Logistiksektor von entscheidender Bedeutung: Im Zuge der Globalisierung, des weltweit wachsenden Warentransports und des zunehmenden Konkurrenzdrucks besteht ein gesteigerter Bedarf für den Einsatz neuer, innovativer Technologien und der Entwicklung neuer Strategien zur Optimierung logistischer Prozesse. Der Grad der intelligenten Vernetzung und der Selbstorganisation von Objekte, zum Beispiel Pakete oder Container, nimmt hier stetig zu. Trends gehen hin zu werthaltigeren Dienstleistungen, zur Individualisierung von Produkten und zur zunehmenden "On Demand"- Produktion. In der vorliegenden Studie steht deshalb neben visionären Aspekten insbesondere die Bedeutung des "Internets der Dinge" für den Logistiksektor sowie eine detaillierte Untersuchung der technologischen Entwicklungen und Trends im Fokus. Diese bilden die Basis der heutigen Realität des "Internets der Dinge".

Kontakt

Dr. Leif Brand
Zukünftige Technologien Consulting
der VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1 (Airport City)
40468 Düsseldorf
Tel. (0211) 6214-516
Fax (0211) 6214-139
brand@vdi.de

Simone Kies | idw
Weitere Informationen:
http://www.zt-consulting.de
http://www.zukuenftigetechnologien.de/publikationen.php

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu Bildungsangeboten für die Industrie 4.0 in Österreich
05.02.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Schildkrötengehirne sind komplexer als gedacht
05.02.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics