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Nachfolge im Familienunternehmen: Kompetenzen und Motivation der jungen Generation

06.06.2014

Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) startet deutschlandweite Studie

Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke startet eine deutschlandweite Studie zur Perspektive der Nachfolger in einem Familienunternehmen.

Die Studie „Persönliche Kompetenzen und Motive in der Nachfolge“ nimmt die Belange der eigentlichen Nachfolger in den Blick: Was motiviert Nachfolger? Welche persönlichen und unternehmerischen Eigenschaften besitzen Sie? Wie unterstützt die Familie den Nachfolgeprozess? Wie nehmen Nachfolger ihre Rolle wahr? Welche „harten Fakten“ (z.B. Branche) beeinflussen die Unternehmensnachfolge? Die Studie wird unterstützt von der Banque de Luxembourg.

Zum Hintergrund:
Familienunternehmer stehen vor der Herausforderung, die langfristige Überlebens- und Erfolgssicherung des selbst aufgebauten oder übernommenen Unternehmens zu sichern. Die Frage der gelungenen Nachfolge ist hier ein zentraler Erfolgsfaktor. Die Forschung zu Familienunternehmen hat sich in den letzten Jahren verstärkt der Frage nach notwendigen Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren einer gelungenen Übergabe gewidmet. Allerdings nehmen bestehende Studien die Sichtweise des Unternehmens oder der aktiven Unternehmergeneration ein. Die Sichtweise der nachfolgenden Generation, welche die Frage einer potenziellen Nachfolge für sich selbst klären muss, kurz vor dem Eintritt ins Unternehmen steht oder bereits die Nachfolge angetreten hat, blieb bisher unbeantwortet.

Neben dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn schafft die Studie dabei insbesondere auch für alle Teilnehmer einen ganz besonderen Mehrwert: Allen interessierten Teilnehmern bietet die Studie eine individuelle Bestandsaufnahme und Potenzialanalyse, welche diese für die Planung, Weiterentwicklung und Reflexion ihres Nachfolgeprozesses nutzen können. Alle Teilnehmer können ihren individuellen Ergebnisreport anfordern. Das individuelle Feedback bezieht sich dabei nicht nur auf Spezifika zur Nachfolge. Darüber hinausgehend erhalten Teilnehmer eine ausführliche Rückmeldung über z.B. unternehmerische oder führungsorientierte Charakteristika.

„Das besondere an dieser Studie ist, dass sie als erste Untersuchung dieser Art eine ganzheitliche Betrachtung der Nachfolge in den Mittelpunkt stellt. Sie geht weit über die übliche Betrachtung von Nachfolger-Eigenschaften hinaus und bezieht Ziele, Motive und Umfeld der Betroffenen mit ein“, so Prof. Dr. Marcel Hülsbeck, Leiter der Studie. „Das WIFU trägt so entscheidend zur Weiterentwicklung des Forschungsstandes auf diesem Gebiet bei.“

Die primäre Zielgruppe der Studie besteht aus Personen im Alter von 15 bis 40 Jahren, welche aus einem Familienunternehmen stammen. Das WIFU lädt alle Interessierten herzlich ein an der Befragung teilzunehmen.

Ausführliche Informationen zur Studie und zum persönlichen Ergebnisreport sowie die Möglichkeit zur Teilnahme finden Sie unter:
www.wifu.de/umfrage

Sollten Sie weitere Fragen haben, wende Sie sich auch gerne an Prof. Dr. Marcel Hülsbeck, dem Leiter der Studie (marcel.huelsbeck@uni-wh.de, +49 (0) 2302 / 926-518).

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1983 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.800 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

Das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Wirtschaftsfakultät der Universität Witten Herdecke ist in Deutschland der Pionier und Wegweiser akademischer Forschung und Lehre zu Besonderheiten von Familienunternehmen. Drei Forschungs- und Lehrbereiche - Betriebswirtschaftslehre, Psychologie/Soziologie und Rechtswissenschaften - bilden das wissenschaftliche Spiegelbild der Gestalt von Familienunternehmen. Dadurch hat sich das WIFU eine einzigartige Expertise im Bereich Familienunternehmen erarbeitet. Seit 2004 ermöglichen die Institutsträger, ein exklusiver Kreis von über 60 Familienunternehmen, dass das WIFU auf Augenhöhe als Institut von Familienunternehmen für Familienunternehmen agieren kann. Mit aktuell 18 Professoren leistet das WIFU mittlerweile seit über fünfzehn Jahren einen signifikanten Beitrag zur generationenübergreifenden Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen.

Weitere Informationen:

http://www.wifu.de/umfrage

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke

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