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Werden Herzinsuffizienz-Patienten im Großraum Nürnberg besser versorgt als in Buxtehude?

29.10.2009
Studie zu Telemedizin macht Wertschöpfung regional sichtbar / Neue Impulse für Versorgungsforschung und Effizienz medizinischer Lösungen / Im Fokus: Herzinsuffizienzmonitoring

Im Rahmen einer geographischen Analyse zur Versorgung dieser Patientengruppe werden erstmals in Deutschland Daten aus medizinischen Studien mit Strukturdaten einzelner Regionen verknüpft.

Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltssituation im deutschen Gesundheitssystem wird somit exemplarisch am Beispiel des Krankheitsfalls der chronischen Herzinsuffizienz die Wertschöpfung durch die Anwendung von Telemonitoring regional sichtbar gemacht. Dieser Ansatz ist in der Diskussion um die Versorgungsqualität und Effizienz medizinischer Lösungen relevant. Die Analyse der beiden an der Handelshochschule Leipzig (HHL) beheimateten Center für IT-gestützte Logistik Leipzig (CITLOG) und Center für Healthcare Management (CHM) sowie der Ecorium GmbH gibt somit wertvolle Impulse für zukünftige Innovationen im Gesundheitssystem.

Der Initiator der Studie und Direktor des Center für Healthcare Management (CHM), Dr. med. Christian Elsner, sagt: "Mit der neuartigen Verknüpfung von strukturellen Daten sowie Analysen zu Faktoren zur Gesundheit und Krankheit der Bürger mit diversen medizinischen Studien wird die Wertschöpfung der Technologie regional sichtbar gemacht. Wir haben diesen Ansatz am Beispiel des Herzinsuffiziensmonitorings nachgewiesen. Um hierbei die richtigen Parameter und Strukturkennzahlen auszuwählen, sind weitere Analysen erforderlich."

Die ersten Ergebnisse der Studie werden am Donnerstag, 29. Oktober 2009, zum Auftakt des Kongresses zur HHL Healthcare Challenge, dem Businessplanwettbewerb zum Thema "Zukünftige Gesundheitsversorgung", präsentiert. Der Wettbewerb findet am 29. und 30. Oktober 2009 parallel zur Weltkonferenz für Regenerative Medizin statt. Das Programm wird sich in die thematischen Blöcke "Technologie", "Systemlösungen" und "IT und eHealth" gliedern, die jeweils von einem Jurybeiratsmitglied moderiert werden.

Forschungsschwerpunkt Gesundheitsökonomie an der Handelshochschule Leipzig (HHL)

Die Aufgabe des 2005 eingerichteten Zentrums für Healthcare Management (CHM) ist die wissenschaftliche und zugleich praxisorientierte Bearbeitung von Themen an der Schnittstelle des Healthcare- und Lifescience-Sektors mit betriebswirtschaftlichen Abläufen, Werkzeugen und Betrachtungen.
Das CHM verfügt über eine hohe Expertise im Feld der Gesundheitsökonomie bzw. der Bewertung der Wertschöpfung durch Medizinprodukte oder Prozessinnovationen. Die Arbeit konzentriert sich aktuell auf Projekte im Feld des Disease-Managements und der Implementierung von IT-gestützten Lösungen im Gesundheitsbereich und der damit verbundenen Prozesskontrolle und -veränderung.

Daneben setzt sich das Zentrum vorrangig auch mit Finanzierungslösungen wie z.B. der Performance-basierten Vertragsgestaltung zwischen Industrieunternehmen und Gesundheitsanbietern sowie mit (Rück-)Versicherungslösungen im Bereich des Disease-Managements auseinander. Das Zentrum richtet regelmäßig Kongresse zu diesen Themen aus und bietet Module der Managementweiterbildung im Bereich Healthcare an. Weitere Informationen: www.hhl.de/chm

Zentrum für IT-gestützte Logistik Leipzig (CITLOG) an der Handelshochschule Leizig (HHL)

Das CITLOG wurde Anfang 2008 von der Handelshochschule Leipzig (HHL) mit Finanzierung durch die Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer gegründet. Ziel ist die Förderung der Logistikplattform der Stadt Leipzig durch gemeinsame Praxis- und Forschungsaktivitäten mit Unternehmen.

Ecorium GmbH

Mit der langjährigen Erfahrung seiner Mitarbeiter, seinen Expertenpanels und seinem tiefen Verständnis von Zusammenhängen der Gesundheitswirtschaft ist die Kernkompetenz der Ecorium GmbH, Kundenprobleme zu verstehen und für ihr Unternehmen relevante Daten aufzubereiten. Die Ecorium GmbH arbeitet dabei mit modernsten Business-Intelligence und Dataminingverfahren und verfügt über einen der größten interdisziplinären Datenbestände für die deutsche Gesundheitswirtschaft. Weitere Informationen: www.ecorium.de

Handelshochschule Leipzig (HHL)

Die Handelshochschule Leipzig (HHL) ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Innerhalb der Ausbildung von leistungsfähigen und verantwortungsbewussten Führungspersönlichkeiten spielt neben der Internationalität die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle.

Volker Stößel | idw
Weitere Informationen:
http://www.healthcare-challenge.de
http://www.hhl.de/de/lehre-forschung/zentren/facultyresearchcentercitlog
http://www.hhl.de

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