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Healthcare-Markt in Russland: Regierungsinitiativen schaffen Optionen für lukrative Geschäfte

02.02.2010
Trotz der unsicheren Wirtschaftlage birgt der russische Healthcare-Markt nach wie vor ein enormes Potenzial. Größter Wachstumstreiber sind umfassende Regierungsmaßnahmen, die den desolaten Zustand des russischen Gesundheitssystems verbessern und eine demographische Wende einleiten sollen. Außerdem nimmt das Gesundheitsbewusstsein in der russischen Bevölkerung stetig zu, und auch die Einkommen dürften weiter steigen.

Angesichts dieser Entwicklungen rechnet die Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.medicaldevices.frost.com) im russischen Healthcare-Markt für den Zeitraum bis 2013 mit Zuwächsen über dem internationalen Durchschnitt. Bereits 2009 waren die Wachstumsraten trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Turbulenzen beachtlich.

Zwar schrumpfte der Pharmasektor in US-Dollar betrachtet um sechs Prozent, legte aber in heimischer Währung (RUB) um 28 Prozent zu. Im Sektor für Medizintechnik war ein Plus zwischen vier und fünf Prozent zu verzeichnen. Die positiven Prognosen für den Gesamtmarkt stützen sich vor allem auf die hohe Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen in den Privathaushalten.

„Regierungsinitiativen zur Modernisierung der medizinischen Ausstattung in russischen Krankenhäusern stellen ausländischen Investoren gute Renditen in Aussicht. Denn 60 bis 70 Prozent der Geräte sind veraltet und müssen ersetzt werden“, so Vitaliy Lehkyy, Research Analyst bei Frost & Sullivan. „Zum Wachstum des Gesamtmarkts wird auch der Pharmasektor beitragen – zum einen dank des staatlichen Programms zur Erstattung der Kosten ausgewählter Arzneimittel für einzelne Gruppen der Bevölkerung (DLO-Programm), zum anderen durch den steigenden Bedarf der Kliniken an teuren Spezialmedikamenten.”

Was die Bevölkerungsentwicklung betrifft, steht Russland vor großen Herausforderungen: Aufgrund der schlechten Gesundheitsversorgung und des ungesunden Lebenswandels wurden die Menschen in den letzten Jahren immer kranker. Parallel dazu ist das BIP stetig gewachsen und die Staatseinnahmen entwickeln sich zunehmend stabil.

„Der schlechte Gesundheitszustand der Bevölkerung hat die russische Regierung dazu veranlasst, sich bei öffentlichen Ausgaben auf das Gesundheitswesen zu konzentrieren und dessen Entwicklung eine hohe strategische Priorität beizumessen“, erläutert Lehkyy. „In der Folge haben sich Regierungssubventionen zum wichtigsten Wachstumstreiber für das überwiegend öffentliche russische Gesundheitswesen entwickelt.“

Trotz all dieser Maßnahmen haben die Marktteilnehmer mit einigen Hindernissen zu kämpfen. Die Reformen im Gesundheitswesen schreiten relativ langsam voran und widersprechen sich zum Teil gegenseitig. Noch undurchsichtiger wird die Lage durch missverständliche gesetzliche Rahmenbedingungen.

Behindert wird das Wachstum zudem durch bürokratische Hürden und Vetternwirtschaft, wie sie im russischen Gesundheitssystem Gang und Gäbe sind. So müssen Gesundheitsprodukte vor ihrer Markteinführung beispielsweise einen langen und kostenintensiven Registrierungsprozess durchlaufen. Auch von der FDA zugelassene oder CE-gekennzeichnete medizinische Geräte werden nicht anerkannt, was den Markteintritt für ausländische Produkte erschwert.

„Wichtig für die weitere Marktentwicklung ist die enge Kooperation aller Beteiligten, das heißt von Regierungsbehörden, Herstellern, Lieferanten, medizinischen Einrichtungen, Versicherern und Verbrauchern. Die Dringlichkeit zur Zusammenarbeit ergibt sich aus der schwierigen ökonomischen Situation sowie aus der Notwendigkeit, eine effiziente Strategie zur Verwaltung des Gesundheitssystems zu entwickeln“, so Lehkyy abschließend.

Die Studie Overview of Pharmaceutical and Medical Devices Industry in Russia and CIS ist Teil des Growth Partnership Service Medical Devices der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, zu dem neben anderen auch folgende Studien gehören: European Urinary Incontinence Devices Market, Eastern European Advanced Wound Management Market and European Markets for Bone Grafts und Bone Cements. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

Bei Interesse an weiteren Informationen zu Frost & Sullivans neuster Studie zum russischen Healthcare-Markt wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihrer vollständigen Kontaktdaten an Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com). Die Informationen werden Ihnen dann per E-Mail zugesendet.

Über Frost & Sullivan
Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die in Partnerschaft mit ihren Kunden innovative Wachstumsstrategien entwickelt. Mit einem Serviceportfolio bestehend aus den Bereichen Growth Partnership Services, Growth Consulting und Corporate Training & Development unterstützt Frost & Sullivan seine Kunden dabei, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen.
Seit über 45 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche.

Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Titel der Studie: Overview of Pharmaceutical and Medical Devices Industry in Russia and CIS Countries (M417)

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com

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