Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Globalisierung führt zu mehr Energietransport in Europa

16.01.2009
Studie zur Entwicklung des Energiemarktes in Zentral- und Osteuropa bis 2020

Die Liberalisierung und Globalisierung des Energiemarktes führt zu wachsenden Anforderungen an das zentraleuropäische Energiesystem und einem vermehrten Energietransport in unterversorgte Regionen.

Um eine sichere und zuverlässige Energieversorgung über die nächsten zehn Jahre in Zentraleuropa zu gewährleisten, müssen zum einen Erzeugungskapazitäten erhöht werden, zum anderen das elektrische Übertragungsnetz ausgebaut werden. Nur durch einen verstärkten Energietransport - vor allem von Windenergie - können künftig Defizite in bestimmten Regionen ausgeglichen werden.

Das sind die Ergebnisse einer Studie, die Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Rahmen einer Kooperation mit der Vattenfall Europe Transmission GmbH jetzt vorgelegt haben. Von April 2007 bis Oktober 2008 untersuchte ein Team des Lehrstuhls für Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen im Auftrag der Vattenfall Europe Transmission GmbH den aktuellen Stand und die Entwicklung des Energiemarktes in Zentraleuropa perspektivisch bis 2020. Die Studie betraf vor allem den konventionellen Kraftwerkpark bezüglich Alter, Lebensdauer, Brennstoffabhängigkeit von der Umgebung und Wirtschaftlichkeit.

2006 wurde an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein Kooperationsvertrag zwischen der Uni Magdeburg und der Vattenfall Europe Transmission unterzeichnet. Ziel dieser strategischen Allianz ist eine enge Zusammenarbeit bei konkreten Forschungs- und Ausbildungsprojekten. "Die Universität wird durch die Zusammenarbeit direkt vor aktuelle Probleme der Industrie gestellt, während die Industrie durch die Zusammenarbeit nicht nur die Lösung von unterschiedlichen Forschungsaufgaben erreicht, sondern auch zukünftige Mitarbeiter auf dem umkämpften Arbeitsmarkt gewinnen kann", so der Rektor der Universität, Professor Klaus Erich Pollmann bei der Vertragsunterzeichnung.

Ansprechpartner: Tomasz Smieja, Institut für elektrische Energiesysteme (IESY) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-11071, E-Mail: tomasz.smieja@ovgu.de

Katharina Vorwerk | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-magdeburg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie