Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energiewende: 24 wesentliche Faktoren beeinflussen ihren Erfolg - die Fokussierung auf die EEG-Reform muss überwunden werden

31.03.2014
  • Roland Berger analysiert den Umbau des Energiesystems mithilfe der Szenariotechnik
  • 30 Spezialisten aus Wissenschaft und Wirtschaft wurden befragt
  • Energiewende kann nur als Gemeinschaftsprojekt von Bundes- und Landespolitik sowie der Energiewirtschaft ein Erfolg werden

Die Energiewende gehört zu Deutschlands wichtigsten Wirtschaftsprojekten der kommenden Jahre. Von ihrem Gelingen hängt ab, ob der deutsche Industriestandort seine Wettbewerbsfähigkeit behaupten kann. Doch die öffentliche Diskussion über die Energiewende konzentriert sich fast ausschließlich auf die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Tatsächlich entscheiden aber deutlich mehr Faktoren über den Erfolg der Energiewende. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Energiewende reloaded! Das Megaprojekt neu denken" von Roland Berger Strategy Consultants.

"Für die erfolgreiche Energiewende müssen viele wichtige Aspekte gleichzeitig berücksichtigt werden", sagt Torsten Henzelmann, Partner von Roland Berger Strategy Consultants: "Dies erfordert ein gemeinsames Verständnis aller Akteure über den richtigen Kurs - und ein abgestimmtes Handeln".

Die Energiewende ist komplexer als bislang angenommen Auf Basis einer Befragung von mehr als 30 renommierten Wissenschaftlern und Praktikern der Energiewirtschaft identifiziert die Studie 24 Faktoren, die für den Umbau des deutschen Energiesystems relevant sind.

Mithilfe der Szenariotechnik, die von der Roland Berger School of Strategy and Economics entwickelt wurde, haben die Experten diese 24 Einflussfaktoren weiter analysiert. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung intelligenter Stromnetze sowie rentabler Finanzierungsmodelle, Fortschritte bei der Speichertechnologie und die Einführung von Kapazitätsmechanismen, um Reserveleistungen zu sichern.

Roland Berger-Partner Henzelmann: "Unsere Analyse zeigt, dass die Energiewende viel komplexer ist, als sie in Politik und in der Öffentlichkeit bisher diskutiert wurde."

Die Studie untersucht auch, wie die 24 Faktoren ineinandergreifen und sich gegenzeitig beeinflussen. Daraus ergeben sich schließlich Empfehlungen für eine konsistente Reformagenda. So zeigt sich zum Beispiel, dass der Erfolg dieses Megaprojektes vor allem auch von einem klugen Finanzierungsrahmen, einem verlässlichen und flexiblen Fördersystem sowie einer schlüssigen Forschungs- und Entwicklungspolitik abhängt.

Eine wesentliche Rolle spielt zudem das Verständnis der Bürger für den notwendigen Infrastrukturausbau. "Wir verstehen diese Studie als

Diskussions- und Ideenbeitrag, damit Deutschland die Energiewende optimal meistern kann", fasst Henzelmann zusammen. 

Die Studie können Sie bestellen unter: www.rolandberger.de/pressemitteilungen 

Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit rund 2.700 Mitarbeitern und 51 Büros in 36 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 250 Partnern.

Pressekontakt:
Roland Berger Strategy Consultants
Claudia Russo
Tel.: +49 89 9230-8190
E-Mail: claudia.russo@rolandberger.com

www.rolandberger.com

Claudia Russo | presseportal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu Bildungsangeboten für die Industrie 4.0 in Österreich
05.02.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Schildkrötengehirne sind komplexer als gedacht
05.02.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics