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Für den Klimaschutz würden Verbraucher ihren Energieversorger wechseln

26.11.2007
Mehrheit der Deutschen zu finanziellen Opfern bereit

Neun von zehn Verbrauchern in Deutschland wären bereit, zu einem Energieversorger zu wechseln, der sich für die Verringerung von Treibhausgasen einsetzt. Zwei Drittel der Haushalte nähmen bis zu zehn Prozent höhere Energiepreise in Kauf, wenn sich dadurch ein Beitrag zum Klimaschutz leisten ließe.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, für die der Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture die Einstellung von Bürgern zum Klimawandel untersucht hat.

Für die Studie wurden rund 7.500 Verbraucher aus 17 Ländern befragt.
In Deutschland nahmen 500 Personen an der Umfrage teil.
Die öffentliche Debatte über den Klimawandel ist an den Deutschen nicht spurlos vorübergegangen. Laut der Studie zeigt sich mittlerweile eine große Mehrheit sehr besorgt über die Erderwärmung und ist überzeugt, dass diese in Zukunft auch direkte Auswirkungen auf die persönlichen Lebensumstände haben wird. Mehr als die Hälfte der Befragten sind der Überzeugung, dass ein nachhaltiger Klimaschutz nur dann gelingen kann, wenn sich jeder einzelne persönlich engagiert und dies nicht allein dem Staat und der Wirtschaft überlässt.

"Verbraucher wollen selbst Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen", sagt Stephan Werthschulte, Geschäftsführer im Bereich Energieversorgungswirtschaft bei Accenture. "Wer als Versorgungsunternehmen keine klimafreundlich erzeugte Energie anbietet, wird mittelfristig massiv Kunden verlieren. Die Verbraucher verlangen nach echten Alternativen. Ein grüner Anstrich alleine reicht in Zukunft nicht aus."

Die große Mehrheit der Deutschen verlangt schnelle Antworten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken: Knapp 80 Prozent der Befragten möchten, dass erste umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden, spätestens aber bis zum Jahr 2010. Und zwar in einem beträchtlichen Umfang: So halten 41 Prozent eine Rettung des Klimas nur noch dann für möglich, wenn in einem sehr großen Maßstab CO2-Emissionen reduziert werden. Dafür will das Gros der Verbraucher finanzielle Opfer bringen: Fast zwei Drittel (58

Prozent) würden für klimafreundliche Energien bis zu zehn Prozent mehr Geld ausgeben. Knapp ein Drittel (32 Prozent) der Deutschen wären sogar bereit, bis zu 20 Prozent mehr für umweltfreundliche Produkte der Energieversorger zu zahlen. "Von der Investitionsbereitschaft klimabewusster Verbraucher werden diejenigen Energieunternehmen profitieren, die jetzt handeln und ihren Kunden beweisen, dass sie nachhaltiger wirtschaften als früher und Produkte und Dienstleistungen anbieten, die zur Verringerung von CO2-Emissionen beitragen", sagt Eric Chapman, Geschäftsführer des Bereichs Resources bei Accenture.

Derzeit stellen die Verbraucher die Glaubwürdigkeit der Energiewirtschaft beim Thema Klimaschutz deutlich in Frage: Fast 80 Prozent der Befragten sind mit der Kommunikation der Versorger unzufrieden. Die meisten Verbraucher wünschen sich ein klares Bekenntnis der Versorger im Kampf gegen den Klimawandel. So fordern fast drei Viertel (73 Prozent) der Deutschen mehr Klarheit und Transparenz von den Energiekonzernen, und 40 Prozent wünschen sich mehr Informationen.

Über die Studie

Für die Studie hat Accenture im Rahmen einer Online-Umfrage mehr als 7.500 Verbraucher in 17 Ländern nach ihrer Einstellung zum Thema Klimawandel befragt. In Deutschland nahmen 500 Personen an der Umfrage teil.

Über Accenture

Accenture ist ein weltweit agierender Managementberatungs-,
Technologie- und Outsourcing-Dienstleister. Mit dem Ziel, Innovationen umzusetzen, hilft das Unternehmen seinen Kunden durch die gemeinsame Arbeit, leistungsfähiger zu werden. Umfangreiches Branchenwissen, Geschäftsprozess-Know-how, internationale Teams und hohe Umsetzungskompetenz versetzen Accenture in die Lage, die richtigen Mitarbeiter, Fähigkeiten und Technologien bereit zu stellen, um so die Leistung seiner Kunden zu verbessern. Mit rund 170.000 Mitarbeitern in 49 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Fiskaljahr (zum 31. August 2007) einen Nettoumsatz von

19,7 Milliarden US-Dollar.

Mirko Lück | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.accenture.de

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