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Konsumklima präsentiert sich nach Sommerhoch verhalten

26.09.2007
Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2007

Das Konsumklima kann auch im September nicht an das hohe Niveau der Sommermonate anschließen. Alle drei Hauptindikatoren der Verbraucherstimmung zeigen leicht nach unten. Die GfK senkt anlässlich der jüngsten Entwicklungen des Konsumklimas, ihre Prognose für das Wachstum des privaten Verbrauchs im Gesamtjahr 2007 von 1,0 auf 0,6 Prozent. Das Konsumklima prognostiziert nach revidiert 7,4 Punkten im September für den Oktober einen Wert von 6,8 Punkten.

Wie sich bereits im August angedeutet hat, leidet die gute Stimmung der Verbraucher unter den zuletzt leicht eingetrübten Rahmenbedingungen. Vor allem die Kreditkrise in den USA und steigende Preise für Lebensmittel zeichnen für die etwas weniger euphorische Konsumlaune verantwortlich. Darüber hinaus sorgen zunehmend kritische Stimmen für eine höhere Skepsis der Verbraucher.

Die Konjunkturerwartung der Deutschen nähert sich nach einem weiteren leichten Rückgang dem Wert zu Jahresbeginn. Nach 48,4 Punkten im August verliert der Indikator weitere 7,7 Zähler. Mit 40,7 Punkten liegt dieser allerdings im Vergleich zum gleichen Monat 2006 mit 28,3 Punkten im Plus.

Die Einkommenserwartung der Verbraucher ist nach einem Rückgang im August noch einmal leicht um 6,9 auf 2,3 Punkte gesunken. Dies ist der niedrigste Wert seit Februar dieses Jahres. In Relation zum September 2006 liegt der Indikator aber nach wie vor 11,1 Zähler höher.

Nachdem sich der Indikator Anschaffungsneigung im Vormonat noch weitgehend unbeeindruckt von der zunehmenden Skepsis der Verbraucher gezeigt hatte, sinkt dieser von 6,4 auf minus 2,4 Punkte. Damit liegt die Anschaffungsneigung nach einem dreimonatigen Hoch wieder unter ihrem langjährigen Durchschnitt von 0.

Nach teilweise deutlichen Einbußen im Vormonat sorgen weitere leichte Verluste bei allen Indikatoren der Verbraucherstimmung für ein zum zweiten Mal in Folge rückläufiges Konsumklima. Der Indikator prognostiziert nach revidiert 7,4 Punkten im September für Oktober 6,8 Punkte.

Marion Eisenblätter | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gfk.com

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