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Depressionen schlimmer als Arthritis oder Asthma

07.09.2007
Experten fordern zusätzliche Gelder für Behandlungen ein

Depressionen beinträchtigen die Betroffenen mehr als Angina Pectoris, Arthritis, Asthma oder Diabetes. Zu diesem Ergebnis ist eine aktuelle Studie der Weltgesundheitsorganisation mit mehr als 245.000 Teilnehmern gekommen.

Depressiven Patienten, die zusätzlich an einer chronischen Erkrankung wie Diabetes leiden, geht es besonders schlecht. Die Wissenschaftler kommen in The Lancet zu dem Schluss, dass bessere Behandlungsmöglichkeiten gegen Depressionen auch die allgemeine Gesundheit der Menschen erhöhen würde. Experten wie Marcus Roberts von Mind forderten laut BBC eine bessere finanzielle Ausstattung von entsprechenden medizinischen Einrichtungen.

Das Team um Somnath Chatterji stellte den aus 60 Nationen stammenden Teilnehmern der World Health Survey http://www.who.int/healthinfo/survey/en/index.html eine Reihe von Fragen rund um die Gesundheit: Schlafqualität, Schmerzen, Schwierigkeiten mit dem Gedächtnis oder der Konzentrationsfähigkeit. Zusätzlich wurde gefragt, wie sie mit alltäglichen Tätigkeiten zu Recht kamen. Nachdem Faktoren wie Armut und andere Gesundheitsbereiche berücksichtigt wurden, zeigte sich, dass Depressionen die stärksten Auswirkungen auf die Verschlechterung des Gesundheitszustandes hatten.

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Menschen die zusätzlich zu Depressionen an einer oder mehreren chronischen Erkrankungen litten, schnitten bei der Punktebewertung am schlechtesten ab. Laut Somnath Chatterji ist die Kombination von Depression und chronischer Erkrankung besonders fatal. Sie wirkt sich deutlich negativer aus, als Depressionen oder eine chronische Krankheit alleine oder die Kombination verschiedener chronischer Erkrankungen. "Diese Forschungsergebnisse weisen auf die dringende Notwendigkeit hin, dass der Behandlung von Depressionen Priorität eingeräumt wird.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.who.int
http://www.thelancet.com
http://www.mind.org.uk

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