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Eurospace-Studie: Vertriebliche Talsohle der Tk-Branche ist durchschritten

18.04.2007
Neue Techniken wie Push-Dienst oder Triple Play sorgen für Aufschwung

Die vertriebliche Talsohle der Telekommunikationsbranche ist dank neuerer Techniken wie Push-Dienst oder Triple Play durchschritten. Die Global Player auf diesem Markt rechnen entsprechend auch wieder mit deutlich höheren Gewinnmargen in 2007. Zu dieser Einschätzung gelangt die High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace in ihrer jüngsten Studie zur aktuellen Situation in der Tk-Branche.

Die Studie basiert auf einer aktuellen Umfrage* unter 100 Fach- und Führungskräften. Danach sind 67 Prozent der befragten Personen aus der Tk-Branche davon überzeugt, dass die vertriebliche Talsohle durchschritten ist. Nur 13 Prozent halten den Markt für übersättigt, und nur ganze 7 Prozent glauben an eine langsamere Erholung des Marktes.

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Mit beigetragen zur positiven Trendwende haben neuere Techniken wie Push-Dienst oder Triple Play. Der Push-Dienst, also die automatische Information auf dem Handy beim Eingang einer neuen E-Mail, wird vor allem bei dem aufkommenden Thema Mobile Mail eine gewichtige Rolle spielen. 43 Prozent der befragten Experten sehen diesen Dienst sogar als wichtigste Funktion bei Mobile Mail an. Für 33 Prozent sollte die gesamte E-Mail nur auf Anforderung übertragen werden. Weitere 30 Prozent fürchten eine Spam-Überflutung auf dem Handy und wollen deshalb keine automatische E-Mail-Übertragung (Mehrfachnennungen waren erlaubt).

Triple Play wiederum, also das gebündelte Angebot der Dienste TV, Daten und Telefonie, wird laut Meinung der Top-Manager in erster Linie für die Plattformbetreiber von Mobilfunk-Netzen interessant. 60 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte sehen dort den hauptsächlichen Markt. Deutlich weniger im Fokus werden Kabel-Netz (18 Prozent) und Festnetz (17 Prozent) stehen.

"Die Ergebnisse unserer aktuellen Umfrage zur Situation in der Tk-Branche bestärken uns in der Ansicht, dass der Vertrieb von Telekommunikationsprodukten wieder zulegen wird", ist sich Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana sicher. "Neben den Bereichen Automotive sowie Luft- und Raumfahrt wird die Telekommunikation unser drittes starkes Standbein bleiben. Schon im letzten Jahr konnten wir eine steigende Anzahl an Tk-Projekten registrieren. Für dieses Jahr sind unsere Prognosen noch positiver."

* Es wurden 100 Fach- und Führungskräfte aus der Telekommunikationsbranche befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen von der Strategie über die fachliche Expertise bis hin zur Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Prozent mehr als 300 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Chemnitz unterhält Eurospace Geschäftsstellen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eurospace.de

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