Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Männer als "Mundhygienemuffel" entlarvt!

12.12.2006
Neue Ergebnisse der STOPP!-Studie mit interessanten Details auf dem DZÄT 2006 in Erfurt vorgestellt

Männer investieren weniger Zeit in ihre Mundhygiene als Frauen: So putzen sich nur 74,6 Prozent der Männer zweimal täglich die Zähne, während bei den Frauen 87,4 Prozent zweimal am Tag zur Zahnbürste greifen. Auch bei der Reinigung der Zunge hat das weibliche Geschlecht die Nase vorn.

22,5 Prozent der befragten Frauen geben an, ihre Zunge mechanisch zu reinigen. Von den Männern bejahen diese Frage nur 12,1 Prozent. Diese und weitere neue Ergebnisse der STOPP!-Studie (Deutschlands größte Patientenbefragung mit über 12.000 Teilnehmern) stellte Prof. Dr. med. dent. Stefan Zimmer, kommissarischer Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und präventive Zahnheilkunde der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Ende November auf einem Symposium anlässlich des Deutschen Zahnärztetages in Erfurt vor.

Wie wichtig die Mundhygiene für die Befragten ist, zeigt sich in folgender Aussage: "Die Patienten sollten die Wichtigkeit von Duschen, Haare waschen und Mundhygiene mit der Vergabe der Zahlen eins - am wichtigsten - bis drei - am wenigsten wichtig - bewerten", erklärt Zimmer. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Mundhygiene wurde mit 1,51 Punkten als wichtigste Hygienemaßnahme beurteilt - vor dem Duschen (1,75) und dem Haare waschen (2,74).

Die häufigsten Gründe für einen Zahnarztbesuch stellen "Vorsorgeuntersuchungen" (70,4 Prozent) und "Professionelle Zahnreinigungen" (33,9 Prozent) dar. Hierbei beurteilen Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Vorsorgeuntersuchung mit 71,9 Prozent als wichtigsten Grund für einen Zahnarztbesuch, während es bei den Patienten der privaten Krankenversicherung (PKV) nur 62,6 Prozent sind.

Die Professionelle Zahnreinigung ist hingegen für 46,8 Prozent der privat Versicherten und nur für 31,5 Prozent der gesetzlich Versicherten zweitwichtigster Grund für einen Zahnarztbesuch.

Die Ergebnisse der STOPP!-Studie sind mit vielen Grafiken in einem Folder zusammengefasst. Dieser kann kostenfrei per E-Mail angefordert werden unter info@stopp-studie.de. Außerdem gibt es weitere Informationen im Internet unter www.stopp-studie.de .

Die STOPP!-Studie wird vom Mundpflegespezialisten GlaxoSmithKline Consumer Healthcare mit den Marken Dr. BEST und Odol-med3 unterstützt.

Gabriele Zemke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.stopp-studie.de

Weitere Berichte zu: Krankenversicherung Mundhygiene

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie