Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Strengere ökologische und technische Bestimmungen fördern das Outsourcing von Industrieabfallmanagement in Europa

27.07.2006
Der Ersatz von Deponien durch lokale Abfallentsorgungsanlagen rückt immer mehr in den Fokus der europäischen Gesetzgebung. Dabei sorgen zunehmend strengere ökologische und technische Vorgaben zum Abfallmanagement nicht nur für einen steigenden Bedarf an entsprechenden Werken und ausgebildeten Spezialisten, sondern auch für wachsende Umsätze.
Entsprechend belegt eine aktuelle Analyse der internationalen Unternehmensberatung Frost & Sullivan, dass die durch Outsourcing auf den europäischen Märkten für Industrieabfall-management generierten Umsätze im Jahr 2005 rund 550 Millionen US-Dollar betrugen und bis 2012 auf 876, 2 Millionen US-Dollar steigen sollen.

"Schlüsselargument für das Outsourcing von Industrieabfallmanagement ist das Potential, Kosten zu reduzieren beziehungsweise zumindest variable Kosten zu fixieren," so Frost & Sullivan Analystin Suchitra Padmanabhan. "Das wiederum garantiert eine gesteigerte Effektivität und erlaubt Unternehmen, sich auf produktionsbezogene Kernaufgaben am Industriestandort zu konzentrieren."

Die heute vorherrschende positive Einstellung zum Thema Outsourcing ist vor allem auf erfolgreiche Aufträge der Vergangenheit zurückzuführen. Das Resultat: Zunehmende Vergabe von neuen Aufträgen für Aktivitäten außerhalb der Kernkompetenzen des jeweiligen Unternehmens - wie etwa Wasser- und Abwasserbehandlung sowie Abfallmanagement - an externe Spezialisten.

Indes gehen mit der Vielzahl an Möglichkeiten, die das Outsourcing von Industrieabfallmanagement eröffnet, auch Herausforderungen einher. Ein breit gefächertes Endnutzerspektrum beispielsweise erfordert eine wachsende Spezialisierung sowie innovative Methoden. So etwa sind vor Ort anfallende Abfallmengen und -arten von Industrie zu Industrie verschieden und zwingen Dienstleister zur Entwicklung neuartiger und maßgeschneiderter Lösungen, die den oftmals sehr spezifischen Erfordernissen ihrer Kunden Rechnung tragen.

"Anbieter von Outsourcing-Services für Industrieabfallmanagement müssen neben Zeit insbesondere Ressourcen und Gelder investieren, um den individuellen Kundenwünschen gerecht zu werden," so Ms. Padmanabhan. "Zusätzlich werden Flexibilität und Ressourcenmanagement Auftragnehmern und integrierten Dienstleistungsanbietern helfen, sich auf dem Markt zu etablieren."

Regional gesehen offerieren Süd-, Mittel- und Osteuropa aufgrund des angestiegenen Wirtschaftswachstums und damit stetiger Nachfrage nach lokalem Abfallmanagement ein attraktives Marktumfeld für Dienstleister, die sich insgesamt einem immer intensiveren Wettbewerb stellen müssen. Um ihre Präsenz zu etablieren, ist es für Marktteilnehmer einmal mehr wichtig, Entwicklungen in den neuen Märkten genau zu verfolgen und Partnerschaften mit regional Beteiligten zu schließen.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die Analyse der Outsourcing-Möglichkeiten in den europäischen Märkten für Industrieabfallmanagement (B747-15) in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Janina Hillgrub, Corporate Communications (Janina.Hillgrub@frost.com). Interviews stehen der Presse zur Verfügung.

Outsourcing-Möglichkeiten in den europäischen Märkten für Industrieabfallmanagement ist Teil des Umwelt-Abonnements, das sich mit Untersuchungen der folgenden Märkte beschäftigt: Strategische Analyse europäischer Industrieabfallmanagement-Dienstleistungen; die europäischen Märkte für Kraftwerke zur Energiegewinnung aus Abfall, Outsourcing-Möglichkeiten in den europäischen Märkten für Industrieabwässer. Sämtliche Studien enthalten detaillierte Informationen über Marktlage und Wirtschaftstrends, basierend auf der Auswertung ausführlicher Interviews mit Marktteilnehmern.

Titel der Analyse: Outsourcing Opportunities in the European Industrial Waste Management Markets (B747- 15)

Frost & Sullivan:

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk über 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 26 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Janina Hillgrub
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-11
Fax: 069-234566
E-Mail: Janina.Hillgrub@frost.com

Janina Hillgrub | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.environment.frost.com
http://www.presse.frost.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik