Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Europäischer Markt für IP VPN-Services"

11.08.2005


Markt für IP VPN-Services wächst trotz Einbruch in der Telekom-Industrie



Der geringen Nachfrage nach Telekom-Dienstleistungen, dem wachsenden Preisdruck und der verschärften Konkurrenz in der Industrie zum Trotz verzeichnete der Markt für Internet Protocol Virtual Private Network (IP VPN)- Services in den vergangenen zwei Jahren ein substantielles Wachstum. Einer aktuellen Frost & Sullivan Analyse zufolge soll das Volumen des europäischen IP VPN-Service-Marktes von 2,73 Milliarden Euro im Jahr 2004 auf insgesamt 8,56 Milliarden Euro in 2008 ansteigen. Demnach werden in drei Jahren fast 70 Prozent der Teilnehmer des Gesamtmarktes eine IP VPN-Lösung implementiert haben.



Vorteile von IP VPN werden stärker wahrgenommen

Zu dem Wachstumstrend trägt neben dem zunehmenden Fokus der Marktteilnehmer auf ihre Kunden insbesondere auch ein verbesserter Service bei. Zudem werden das Marktpotenzial und die Vorteile von IP VPN-Services stärker wahrgenommen und Netzwerke wie Frame Relay und Asynchronous Transfer Mode (ATM) zunehmend ersetzt.

"Derzeit findet das bedeutendste Wachstum des Marktes statt. Die Kunden gewinnen Vertrauen in die neue Technik, Versuchsprojekte sind im Abschlussstadium und der eigentliche Einsatz und Ersatz von Systemen schreitet voran", stellt Frost & Sullivan Analystin Lucy Liu (http://www.telecom.frost.com) fest.

Zu den Vorteilen von IP VPN-Services zählt auch die globale Reichweite, die eine nahtlose Verbindung zwischen Niederlassungen und reisenden Mitarbeitern weltweit ermöglicht. Zusätzlich steigern Eigenschaften wie Flexibilität, Skalierbarkeit und Kostenvorteile die Attraktivität des Services im Vergleich zu den traditionellen WAN-Technologien.

Servicequalität rückt immer mehr in den Vordergrund

Die Fähigkeit, anspruchsvolle Services und Betreuung anzubieten, hat sich als bedeutendes Unterscheidungsmerkmal zwischen den Dienstleistern erwiesen. Dabei spielt die Kundenorientierung eine immer wichtigere Rolle, wobei der Wert insbesondere auf verbesserte Qualität und die Lieferung neuer wertsteigernder Services gelegt wird.

Dabei wurden auch die zunehmenden Anforderungen an die Sicherheit von IP VPN-Services adressiert. Das Sicherheitsniveau liegt nunmehr nahezu auf dem privater Netzwerke, was wiederum die Akzeptanz bei Unternehmen und Endnutzern mit extrem hohen Sicherheitsstandards erhöht.

Als weiterer Antriebsfaktor für den Markt der IP VPN-Services hat sich das noch nicht erschlossene Potenzial im Markt für kleine und mittlere Unternehmen erwiesen. Firmen dieser Größe sind äußerst preisbewusst und generell mehr an kosteneffektiven Netzwerken als an der Qualität des Services interessiert. Dienstleister profitieren deshalb von der Nachfrage nach kompletten Netzwerken, die zahlreiche Services unterstützen und von der ganzen Belegschaft überall und jederzeit genutzt werden können.

Markt für kleine Unternehmen verspricht Potenzial

Allein 72 Prozent des Gesamtmarktumsatzes der Infrastruktur-basierten IP VPN-Technologie entfiel im Jahr 2003 auf den Privatsektor. Dieses Segment wird verglichen mit dem öffentlichen Sektor weiterhin stärker wachsen und 2008 fast 85 Prozent des Gesamtmarktumsatzes ausmachen. Gleichzeitig sind sich die Dienstleister jedoch des immensen Potenzials bewußt, das das Angebot privater und auch öffentlicher Services bietet.

„Ein derartiger Ansatz ist besonders attraktiv für Unternehmen, die eine sichere, private Verbindung für auftragsentscheidende Daten und Anwendungen und gleichzeitig eine Fernverbindung zu Niederlassungen und entfernten Büros benötigen", erklärt Liu.

Während die IP VPN-Services starke Kostenvorteile gegenüber den traditionellen WAN Services offerieren, bringen diese allerdings auch weniger Umsatz. Deshalb könnten sich der Verkauf von eher individuell zugeschnittenen und weniger standardisierten Services zu höheren Preisen rentieren. Auch das Angebot wertsteigernder Services neben bloßer IP VPN-Infrastruktur wäre ein potenzieller Umsatzgenerator.

Bank- und Finanzleistungssektor bringen größte Gewinne

Die Bank- und Finanzdienstleister generieren gegenwärtig die größten Umsätze in verschiedenen Service-Kategorien der Telekom-Industrie. Die Ausgaben dieser Branche werden Frost & Sullivan zufolge künftig weiter ansteigen, um der wachsenden Nachfrage nach einem qualitativ hochwertigen Kundendienst rund um die Uhr zu nachzukommen. Auch wird die Telekommunikation bei Veränderungen in der Gesetzgebung, dem Wachstum der Online- und Internet-Services und der zunehmenden Konsolidierung zu einer kritischen Komponente werden. Spätestens dann werden die Telekommunikationsanbieter die Vorteile einer größeren Kunden- und Industrieorientierung erkennen und damit ihre Umsätze steigern.

Ob IP VPN Services die Netzwerk-Systeme Frame Relay und ATM vollständig ersetzen werden, bleibt abzuwarten. Für den Zeitraum von 2004 bis 2008 rechnet Frost & Sullivan jedenfalls mit steigenden Umsätzen. Bereits 2004 erfuhren IP VPN-Services eine Umsatzsteigerung von 40 Prozent, wobei zwischen 2005 und 2006 die höchsten Wachstumsraten erreichen werden.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in den europäischen Markt für IP VPN-Services in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Janina Hillgrub, Corporate Communications (Janina.Hillgrub@frost.com).

Titel der Analyse: European IP VPN Services Markets (B471)

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 19 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Janina Hillgrub
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-770 33-11
Fax: 069-23 45 66
E-Mail: janina.hillgrub@frost.com

Janina Hillgrub | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.presse.frost.com

Weitere Berichte zu: Dienstleistung Niederlassung VPN VPN-Services

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie