Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IT-Sicherheit: Unternehmen beachten ROSI zu wenig

15.02.2005


Die Zahl der IT-Sicherheitsverstöße ist im vergangenen Jahr bei 63 Prozent der deutschen Firmen gestiegen. Jedes zweite Unternehmen verbuchte Schäden bis zu 100.000 Euro. Trotzdem sparen viele Betriebe an der IT-Sicherheit, weil ihnen nicht deutlich ist, wie Sicherheitsinvestitionen auch Geld sparen. Mehr als die Hälfte haben ihr Engagement gegenüber dem Vorjahr nicht aufgestockt. Das sind die Ergebnisse der Studie „IT-Security 2004“ der Informationweek, die zusammen mit Mummert Consulting ausgewertet wurde. Damit sich deutsche Unternehmen effizienter vor IT-Sicherheitsverstößen schützen können, bekommen sie Unterstützung von ROSI. Der Return on Security Investment zeigt IT-Verantwortlichen, wie sich ihre Investitionen in Sicherheitsmaßnahmen rentieren.



Das Netzwerk liegt lahm, Angestellte können stundenlang nicht arbeiten – für Unternehmen ein Horrorszenario. Die Angst vieler Firmen vor Computerausfällen ist berechtigt. Serverausfälle oder der Zusammenbruch ganzer Netzwerke aufgrund von Sicherheitsverstößen legten zwei Drittel der Unternehmen zeitweise lahm. 44 Prozent der Unternehmen kosteten Sicherheitsverstöße bis zu 10.000 Euro. Jeder zehnte IT-Manager beziffert den Schaden auf bis zu 100.000 Euro. Ein Prozent beklagt sogar Einbußen von mehr als einer halben Million Euro. Trotzdem will fast jedes zwölfte Unternehmen das Budget für die Datensicherheit senken. Derzeit haben die meisten Führungskräfte nur die Kostenseite der Investitionen vor Augen. Die Folge: Zwei von fünf Sicherheitsinvestitionen scheitern am Geld.



ROSI zeigt Unternehmen, welche Investitionen in die IT-Sicherheit sich lohnen. Der Return on Security Investment stellt die Entwicklungs-, System- und Organisationskosten gezielt den Erträgen – oder der Vermeidung von Verlusten – durch die gesteigerte Sicherheit gegenüber. Das Problem: Viele Unternehmen sind sich bisher sogar über die finanziellen Folgen von unsicheren Systemen nicht im Klaren. 63 Prozent der Unternehmen können keine Auskunft darüber geben, wie viele Verstöße es im vergangenen Jahr gegen die IT-Sicherheit gegeben hat. Neun Prozent der Firmen registrierten im vergangenen Jahr mehr als 50 Verstöße. Die PC-Attacken legten oft alle Geschäftsanwendungen lahm. Bei jedem elften Angriff fiel das Firmennetzwerk mehr als einen Arbeitstag aus.

Joerg Forthmann | Mummert Consulting
Weitere Informationen:
http://www.mummert-consulting.de

Weitere Berichte zu: IT-Sicherheit ROSI Security Sicherheitsinvestition

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Der Klang des Ozeans
12.01.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Verstädterung wird 300.000 km2 fruchtbarsten Ackerlands verschlingen
27.12.2016 | Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik