Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IT Strategien weniger als 2 Jahre "haltbar"

04.11.2004


Studie belegt: 59% der deutschen CIOs sind sich nicht sicher, ob ihre momentane IT-Strategie innerhalb der nächsten zwei Jahre noch gelten wird


Deutsche CIOs sehen mehrheitlich die Langfristigkeit ihrer IT-Strategien gefährdet. Dies ergab eine Studie des Marktforschungsinstitutes "Vanson Bourne", die von dem Speicherspezialisten Hitachi Data Systems in Auftrag gegeben wurde. Für Unternehmensstrategien gelten in der Regel Zeiträume von vier bis acht Jahren. Für die IT-Strategien von Unternehmen scheint dies jedoch nicht zuzutreffen, wie die Studie "European Storage Index" von Hitachi Data Systems zeigt. Gerade die deutschen IT-Verantwortlichen äußern sich im Vergleich zu ihren internationalen Kollegen besonders kritisch über die Langlebigkeit ihrer IT-Strategien.

Auf die Frage "Wie sicher sind Sie sich, dass Sie in den nächsten zwei Jahren Ihre IT-Strategie nicht ändern müssen?", gaben 59 Prozent der befragten deutschen IT-Leiter an, dass sie sich "nicht sicher" seien. 2003 waren es nur 49 Prozent gewesen. Der Zweifel an der Langfristigkeit von IT-Strategien nimmt also deutlich zu.


Michael Speck, Geschäftsführer Hitachi Data Systems Deutschland, nennt zwei Gründe für diese Entwicklungen: "Die Technologiezyklen sind in der IT sehr kurz. Langfristige IT-Strategien können daher nur vorbehaltlich der technologischen Entwicklung entworfen werden. Zudem hat sich im Bereich IT durch die Sparmaßnahmen der letzten drei Jahre ein großer Investitionsstau aufgebaut. Letztendlich wer-den die Unternehmen aber in den nächsten zwei Jahren wieder in die IT investieren müssen, um ihre Kosten langfristig zu senken und somit konkurrenzfähig zu bleiben."

Offene Standards auf dem Vormarsch

Effizienter Ressourceneinsatz und Kostensenkungen beschäftigen die CIOs auch, wenn es um das Thema Storage geht: Immer mehr IT-Verantwortliche bauen auf offene Speicherstandards. So zeigt die Studie eine wachsende Zuversicht der IT-Leiter, dass in naher Zukunft offene Standards das Zusammenspiel unterschiedlicher Speichersysteme ermöglichen und somit Administrationskosten senken. Das Vertrauen in die Durchsetzung offener Standards nahm im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zu, so dass heute bereits 47 Prozent aller befragten CIOs mit der Durchsetzung offener Speicher-Standards innerhalb der nächsten zwei Jahre rechnen.

Das Markforschungsinstitut Vanson Bourne befragte im Auftrag von Hitachi Data Systems 840 IT-Verantwortliche aus 21 Ländern der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) Die komplette Studie "European Storage Index - Ausgabe 4" ist ab sofort bei der Pressestelle von Hitachi Data Systems erhältlich.

Anne Günnewig | Hitachi Data Systems
Weitere Informationen:
http://www.hds.com

Weitere Berichte zu: CIO IT-Leiter IT-Strategie IT-Verantwortlich

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik