Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ernüchternd: Eine EMNID-Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Deutschen auf Sonnenschutzmittel verzichtet

24.06.2004

Die Urlaubszeit steht vor der Tür, und für viele von uns bedeutet das Erholung mit Sonne, Strand und Meer. Da ausgiebiges Sonnenbaden Sonnenbrand und als Spätfolge Hautkrebs verursachen kann, cremen wir uns vorbeugend mit Sonnenschutzmittel ein. Eine Selbstverständlichkeit? Leider nicht, wie eine repräsentative EMNID-Studie im Auftrag der Essener Krankenkasse ktpBKK zeigt.

Ganze 36 Prozent der über 2.000 Befragten benutzen nie Sonnenschutzmittel. Besonders beunruhigend: Während sich 71 Prozent der Frauen immer eincremen, machen dies nur 56 Prozent der Männer. Und je älter die Menschen werden, desto seltener cremen sie sich ein: Bei den 14- bis 29jährigen benutzen immerhin 77 Prozent Sonnencreme, bei den über 60jährigen sind es nur noch 43 Prozent.

"Jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko", betont ktpBKK-Vorstand Stefanie Eickmeier, "deshalb sind diese Umfrageergebnisse schwer nachvollziehbar. Immerhin erkennt man, dass das Risikobewusstsein bei jüngeren Menschen steigt. Das ist auch notwendig, denn 2000 Hautkrebstote im Jahr sind alarmierend. Nicht ohne Grund setzen wir uns seit Jahren für Früherkennungsuntersuchungen ein und haben selbst Hautkrebs-Screenings durchgeführt, bis es uns das Bundesversicherungsamt untersagt hat."

Die ktpBKK, entstanden aus der Fusion der Karstadt-Quelle BKK und der BKK Krupp Thyssen Partner, geht auf eine der ältesten Krankenkassen Deutschlands zurück. Sie betreut bundesweit rund 160.000 Versicherte.

Harald Stollmeier | ktpBKK Essen
Weitere Informationen:
http://www.ktpbkk.de

Weitere Berichte zu: BKK EMNID-Umfrage Sonnenschutzmittel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie