Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Großstädte leiden besonders unter Hitze

22.06.2004


SGI: Marktführer bei Technologie zur Wettervorhersage und Klimaentwicklung



Eine Analyse der Meteorologischen Behörde Großbritanniens hat ergeben, dass sich die Effekte globaler Erwärmung noch drastischer in den Großstädten auswirkt, wo Fahrzeuge und Gebäude Luft und Asphalt noch weiter erhitzen und diese über Nacht speichern. Die Luft in den Städten ist meistens heißer als am Land, wo Felder und Wälder die Hitze sowohl am Tag als auch bei Nacht absorbieren. Laut Experten hat dieses Phänomen auch Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

... mehr zu:
»SGI »Wettervorhersage


Die Hitzewelle letztes Jahr hat mindestens 20.000 Menschenleben gefordert. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Sowohl für Wirtschaft als auch für behördliche Einrichtungen spielen Vorhersage und Wetterforschung eine immer bedeutendere Rolle, da sie dabei helfen, operationelle Aufgaben oder außergewöhnliche Aktivitäten optimal zu unterstützen. In diesem Bereich ist das US-Unternehmen SGI, laut eigenen Angaben Marktführer, mit zahlreichen Produkten vertreten.

Die High-Performance-Computing-(HPC)-Technologie von SGI wird von meteorologischen und ozeanographischen Zentren, Bodenstationen, US-nationalen Labs, von der NASA und diversen anderen Instituten eingesetzt. SGI-Technologie wird bei der Wettervorhersage in der Hälfte aller weltweit betriebenen Wetterzentren verwendet. Umweltwissenschaftler arbeiten an neuen Erkenntnissen, indem sie immer mehr Daten erfassen und physikalisch anspruchsvollere Modelle anwenden. Die Anforderungen an Computing- und Storage-Ressourcen steigen drastisch, um die enormen Datensätze analysieren und verwalten zu können.

SGI-Lösungen finden verbreitet Anwendung in mehreren Schlüsselbereichen der Wettervorhersage und der Wetterforschung: bei der observierenden Datenerfassung und -verarbeitung; bei numerischer Wettervorausberechnung, Klima-Forschung und Umwelt-Modellierung; beim Datenmanagement des gesamten Workflows. Alain Beuraud, Leiter der HPC- und Storage-Abteilung von Meteo-France, der führenden Quelle für Wetterinformationen und -vorhersagen in Frankreich, erklärt: "Um genauere Vorhersagen zu produzieren, müssen wird einerseits Qualität und Umfang der Satellitendaten, der erfassten Bilder und anderer Informationen, die wir auswerten, ständig steigern, zugleich aber auch die Auflösung unserer Modelle immer weiter erhöhen. Die Folge sind riesige Datenmengen, die mit außerordentlicher Effizienz gespeichert, verwaltet, zum Zugriff gestellt und analysiert sein wollen, wenn man mit ihnen das morgige Wetter so schnell und umfassend vorhersagen möchte, dass man sich damit am Markt abheben kann. SGI-Lösungen geben uns die Bandbreite, die Skalierbarkeit und den Echtzeitzugang zu Daten, so wie diese Art der Wettervoraussage es erfordert."

An der National Leadership Computing Facility im Oak Ridge National Lab (ORNL) der US-Energiebehörde stehen Bemühungen im Vordergrund, die langfristige Auswirkung potenzieller Umweltbedrohungen etwa durch Schadstoff-Belastung oder durch Verarmung relevanter biologischer Prozesse in Ozeanen abzuschätzen. "Datenverwaltung ist ein Kernaspekt bei unseren Studien zur globalen Erwärmung und den Klimatrends", erklärt Thomas Zacharia, Associate Lab-Director am ORNL: "Forschung ist nur so gut, wie die ihr zugrunde liegende Information. Die Möglichkeit, auf diese Information effizient zugreifen und sie verwenden zu können, ist eines der zentralen Themen, damit unsere Bemührungen in der Klimaforschung erfolgreich sein können. SGI-Technologie hat sich als enorm hilfreich erwiesen, sowohl beim Verarbeiten der Information in einer Shared-Memory-Umgebung, wie auch bei der Herausforderung, die Daten und Informationen in einer SAN-Umgebung speichern und abrufen zu können."

| pts - Presseinformation

Weitere Berichte zu: SGI Wettervorhersage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie