Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Job per Internet: Jeder fünfte Arbeitnehmer war schon erfolgreich

01.10.2003


Gemeinsame Studie des Karriere-Netzwerks Monster Deutschland und der Universität Frankfurt am Main belegt: Auch "passive Bewerbungen" sind zunehmend erfolgreich

Obwohl die Stellensuche im Internet erst vor rund drei Jahren in Schwung gekommen ist, hat heute schon fast jeder fünfte Arbeitnehmer mindestens ein Mal im Berufsleben einen neuen Arbeitsplatz aufgrund einer Online-Bewerbung gefunden. Dies geht aus einer empirischen Untersuchung der Bewerbungspraxis in Deutschland hervor, die der Internet-Stellenmarkt Monster Deutschland (www.monster.de) gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt hat. Für die Studie waren im Frühjahr über 6.200 Internetnutzer auf den Websites von AOL Deutschland, Monster Deutschland, Freenet.de und der Universität Frankfurt befragt worden. 19,3 Prozent der Befragten gaben an, schon mindestens einmal über einen Internet-Stellenmarkt oder den Karrierebereich einer Firmen-Website eine neue Arbeitsstelle gefunden zu haben.

Die Untersuchung dokumentiert einen weiteren Erfolgsfaktor für die "Arbeitsvermittlung" per Internet: die so genannte "passive Bewerbung". Man versteht darunter die Einstellung des eigenen Kandidatenprofils in die Lebenslauf-Datenbank eines Internet-Stellenmarktes, in der interessierte Arbeitgeber nach geeigneten Bewerbern suchen können. Wie die Studie zutage förderte, lohnt sich das Vorgehen: Immerhin 29 Prozent der befragten Internetnutzer erhielten binnen zwölf Monaten eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, ohne sich selbst aktiv darum zu bewerben. Bei zehn Prozent führte ihre "Passiv-Bewerbung" im gleichen Zeitraum sogar zu drei oder mehr Einladungen.

"Das Matching zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber beginnt sich zu drehen", analysiert Kai Deininger, Geschäftsführer der Monster Deutschland GmbH und Leiter der Initiative Arbeitsmarkt im Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco Forum e.V.): "Traditionell haben die Firmen Anzeigen geschaltet und die Kandidaten haben sich auf die Stellen beworben. Jetzt halten immer mehr Kandidaten ihre Bewerbungen permanent auf dem Arbeitsmarkt präsent und warten einfach ab, bis die Wirtschaft mit dem richtigen Angebot bei ihnen anklopft. Die Rolle des Arbeitnehmers wird dadurch erheblich gestärkt."

Monster ist mit 30 Millionen Lebensläufen und rund 47,6 Millionen Website-Visits pro Monat das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Das Monster-Netzwerk umfasst 21 nationale Websites mit lokalen Inhalten in Europa, Amerika und Asien. Bei Monster Deutschland finden Unternehmen mehr als 340.000 Lebensläufe von Stellensuchenden. Mit verschiedenen Geschäftsbereichen, darunter die Personalmarketing-Agentur TMP Worldwide Advertising & Communications, bietet Monster Worldwide Inc. eine integrierte Kombination von Online- und Offline-Personalservices an. Monster Worldwide, globaler Marktführer in der Komplettbetreuung von Firmen im Bereich Personalmarketing, beschäftigt über 4.500 Mitarbeiter in 19 Ländern. Mehr als 490 der 500 größten Unternehmen weltweit nehmen die Dienste von Monster Worldwide in Anspruch.



Weitere Informationen:



Monster Deutschland GmbH
Hohenstaufenstraße

7, 65189 Wiesbaden
Tel.: 0611/1373-0
Fax: 0611/1373-150

René Schulze | Monster Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.monster.de

Weitere Berichte zu: Internet-Stellenmarkt Internetnutzer Main Worldwide

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu Bildungsangeboten für die Industrie 4.0 in Österreich
05.02.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Schildkrötengehirne sind komplexer als gedacht
05.02.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Im Focus: Developing reliable quantum computers

International research team makes important step on the path to solving certification problems

Quantum computers may one day solve algorithmic problems which even the biggest supercomputers today can’t manage. But how do you test a quantum computer to...

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Von Hefe für Demenzerkrankungen lernen

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Sektorenkopplung: Die Energiesysteme wachsen zusammen

22.02.2018 | Seminare Workshops

Die Entschlüsselung der Struktur des Huntingtin Proteins

22.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics