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ZukunftsWerkSadt #9

13.01.2010
Kreative Städte in Deutschland - Ein Praxisworkshop
Freitag, 22. Januar 2010, 13.30 Uhr, Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, Köln

Die Heinrich Böll-Stiftung und das ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung laden zu einem Praxisworkshop ein, um Erfahrungen mit Kreativitätsstrategien auszutauschen, kritisch abzugleichen und neue Ideen zu diskutieren.

Die Veranstalter knüpfen damit einerseits an den Kongress "Re-Build This City" der Heinrich Böll-Stiftung, andererseits an das Forschungsprojekt "Agenda für eine kreativitätsorientierte Stadtentwicklungspolitik in NRW" des ILS an.

Viele Kommunen in Deutschland folgten dem Leitbild der "Creative City". Städte beauftragten Konzepte, Kulturwirtschaftsberichte und Strategien zur Ansiedlung von Wissensökonomien und Kreativunternehmen. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist es um derartige Initiativen allerdings ruhiger geworden. Möglicherweise taugt das Leitbild der "Kreativen Stadt" mit der Betonung von Kreativ- und Kulturwirtschaft als endogenes Potenzial aber gerade in der Krise als wirksame Alternative für die Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung.

Der Praxisworkshop wirft einen vergleichenden Blick auf die Beiträge verschiedener Politikbereiche wie Wirtschaftsförderung, Kulturpolitik und Stadtentwicklung. Ziel ist es, poltisch differenzierte und integrierte Handlungsanleitungen zum Umgang mit der "Kreativen Stadt" zu entwickeln.

Ein Streifzug durch Kölns Kreativquartiere am Samstag, 23. Januar bietet die Möglichkeit, sich direkt vor Ort ein Bild von "gelungener Stadtentwicklung" zu machen (die Teilnehmerzahl ist begrenzt).

Informationen:
Heinrich Böll-Stiftung: Judith Utz, Tel. 030.285 34-249, E-Mail utz@boell.de

Gabriele Farr-Rolf | idw
Weitere Informationen:
http://www.boell.de
http://www.ils-forschung.de

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Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

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