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Die Zukunft der Sozialen Stadt

28.03.2011
Terminhinweis: Brennpunkt-Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) am 17. Mai 2011 in Berlin zur "Zukunft der Sozialen Stadt"
Programm-Flyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/veranstaltungen/2011-05-17/zukunft-der-sozialen-stadt.html
Das Städtebauförderungsprogramm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Länder wurde im Jahr 1999 mit dem Ziel gestartet, die "Abwärtsspirale" in benachteiligten Stadtteilen aufzuhalten und die Lebensbedingungen vor Ort umfassend zu verbessern. Dabei geht es nicht nur darum, bauliche Missstände zu beseitigen, sondern auch sozialer Spaltung in den Städten entgegen zu wirken und Engagement, soziale Aktivitäten sowie nachbarschaftliches Zusammenleben in benachteiligten Stadtquartieren zu fördern. Die Soziale Stadt startete im Jahr 1999 mit 161 Stadtteilen in 124 Gemeinden; heute sind es fast 600 Gebiete in mehr als 350 Gemeinden.

Ende letzten Jahres hat der Bundestag für das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt eine Kürzung der Bundesmittel von 95 Millionen Euro in 2010 auf 28,5 Millionen Euro in 2011 beschlossen. Dies bedeutet einen Rückgang des Bundesanteils am Programm Soziale Stadt um rund 70 Prozent. Zudem wurden mit dem Beschluss des Bundestages zum Bundeshaushalt 2011 die Modellvorhaben Soziale Stadt und damit die Möglichkeit, innerhalb des Programms Soziale Stadt auch Projekte und Maßnahmen im sozial- integrativen Bereich zu finanzieren, gestrichen. Dies bedeutet erheblich veränderte Rahmenbedingungen für das Programm "Soziale Stadt".

Vor diesem Hintergrund bietet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ein Brennpunkt-Seminar an, in dem u.a. folgende für die Städte wichtigen Fragen erörtert werden:

Welche Rolle werden sozial-integrative Aspekte künftig in der Städtebauförderung spielen?
Wie reagieren die Länder auf die veränderten Rahmenbedingungen im Programm "Soziale Stadt"?
Wie wirken sich die Kürzungen im Programm "Soziale Stadt" vor Ort aus?
Wie können die Kommunen auf die veränderten Rahmenbedingungen im Programm "Soziale Stadt" reagieren?
Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadterneuerung, Stadtplanung, Soziales, für Ratsmitglieder sowie für Quartiermanager, Wohnungsgesellschaften und soziale Träger
Leitung:
Dipl.-Geogr. Thomas Franke, Dipl-Ing. Christa Böhme, Deutsches Institut für Urbanistik, (Difu), Berlin
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 15, 10969 Berlin
U-Bahn-Stationen: Kochstraße/Stadtmitte
http://www.difu.de/institut/organisation/standort.html
Ansprechpartnerin/ Fragen zur Veranstaltung:
Bettina Leute
Telefon: 030/39001-148
Telefax: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de

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