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WKI-Online-Seminar "Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?"

04.03.2014

Eine Methode, Schad- oder Geruchsstoffe aus der Luft zu entfernen, ist die Verwendung von Filtern. Klassische Filtermaterialien haben jedoch den Nachteil, dass sich ihre Kapazität irgendwann erschöpft, weil ihre maximale Adsorptionskapazität erreicht ist, und sie in der Folge ihre Wirksamkeit einbüßen. Spätestens dann muss ein Austausch erfolgen. Aus diesem Grund werden zunehmend Katalysatoren in Produkten und Materialien zur Reinigung der Raumluft eingesetzt. Dies kann aktiv in Raumluftreinigern oder passiv an funktionalisierten Oberflächen erfolgen. Solche so genannten katalytischen Verfahren haben den Vorteil, dass die Zielstoffe in der Regel abgebaut und nicht nur adsorbiert werden.

Geschieht dieser Abbau vollständig, spricht man von Mineralisierung. Aus organischen Stoffen entstehen dann im Wesentlichen Kohlendioxid und Wasser.

Gerade hierin liegt jedoch häufig ein Problem: Ist die Umsetzung unvollständig, können unerwünschte Nebenprodukte entstehen, die sogar negativere Eigenschaften aufweisen als die Ausgangsverbindungen. Zudem kann die Effektivität der Katalysatoren durch den Einbau in eine Matrix oder durch ungünstige Rahmenbedingungen abnehmen.

Wechselwirkungen zwischen Matrix und Katalysatoren können zudem ebenfalls zur Bildung unerwünschter Nebenprodukte beitragen. Ein häufig sowohl als Abbauprodukt als auch durch Wechselwirkungen von Katalysator und Matrix auftretender Stoff ist z. B. Formaldehyd. In diesem Fall würde lediglich ein unerwünschter Stoff durch einen anderen ersetzt.

Im Webinar werden zunächst für solche Zwecke verwendete Katalysatoren gezeigt. Darüber hinaus werden Untersuchungen zum Abbau verschiedener Beispielstoffe an Materialien und Produkten (passive als auch aktive) vorgestellt.

Hierbei werden sowohl standardisierte wie auch spezielle Untersuchungsmethoden berücksichtigt. Im Ergebnis können dann sowohl die Effizienz als auch die Neigung zur Bildung von Nebenprodukten bewertet werden. Risiken und prinzipielle Vermeidungsstrategien werden abschließend diskutiert und abgewogen.

Das Webinar am 18.3.2014 von 15-16 Uhr richtet sich an Hersteller von Produkten, deren Oberflächen mit luftreinigenden Funktionen ausgestattet werden können, wie Farben, Textilien, Fußböden, Möbel, Dämmstoffe, Wände aus Holzwerkstoffen oder Gipskarton u. a.

Ebenso angesprochen werden Hersteller, die aktiv reinigende Techniken verwenden, z. B. Lüftungsanlagen, Luftreiniger oder Klimaanlagen. Das Webinar zielt ebenfalls auf Unternehmen mit Interesse an der Anwendung entsprechender Techniken, wie Bauunternehmen oder auf energetische Sanierungen spezialisierte Firmen.

Wir laden Sie herzlich ein, an dem Webinar teilzunehmen und mit uns zu diskutieren.

Weitere Informationen zu den kostenfreien Webinaren des Fraunhofer WKI finden Sie unter www.wki.fraunhofer.de

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Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

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Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

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Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

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Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

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Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

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