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Welchen Nutzen bringt Big Data für die Versorgung?

11.09.2017

„Vielen erscheint Big Data als wolkiges Versprechen, ohne dass ein klarer Nutzen für die Patientenversorgung erwiesen ist. Es ist deshalb wichtig, gemeinsam das Potential und den Handlungsbedarf für den Einsatz von Big Data im Gesundheitswesen zu konkretisieren“. Dies betonte Sebastian C. Semler, Geschäftsführer der TMF, während der Eröffnung eines TMF-Expertenworkshops, der heute und morgen im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) durchgeführt wird.

Welche Anwendungsfelder für Big Data lassen sich in den unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens identifizieren?

Wie können Big Data-basierte Angebote direkt beim Patienten ankommen?

Wie kann mit Big Data eine höhere Versorgungsqualität erreicht werden?

Diese und weitere Fragen diskutieren die Experten aus Klinik, Versorgungsforschung, Krankenkassen und Industrie am Vormittag des ersten Workshop-Tages.

Am Nachmittag werden die aktuellen Rahmenbedingungen sowie mögliche Hürden und Risiken beim zukünftigen Einsatz von Big Data im Gesundheitswesen analysiert.

Am zweiten Workshop-Tag werden die Teilnehmer gemeinsam Handlungsempfehlungen zu folgenden Themenblöcken erarbeiten:

• Verfügbarkeit und Nutzung von Daten und Metadaten

• Gesetzliche, institutionelle und vergütungsrechtliche Rahmenbedingungen

• Datenschutzrechtliche und ethische Verfahrensgrundsätze

• Data Sharing und Healthcare Analytics in Forschung und Versorgung

Die Ergebnisse des Workshops werden im Anschluss in Form eines Eckpunktepapier sowie einer Publikation zusammengefasst. Der Workshop wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Kontakt:
Inger Neick, Tel.: 030 − 22 00 24 730 | E-Mail: presse@tmf-ev.de

Inger Neick | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tmf-ev.de

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