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Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017

Konstruktiver Leichtbau - ein Weiterbildungsangebot von HDT am 13.-14. September im HDT Essen

In vielen Bereichen der Technik gilt heute Leichtbau als eine unbedingte Notwendigkeit und daher als dominierendes Auslegungsziel.

Bauteile und Strukturen sollen so durchgebildet, ausgeführt und abgestimmt sein, dass sie leicht, steif, sicher und zuverlässig sind. Dies bedingt die Umsetzung besonderer konstruktiver Prinzipien, die Wahl spezifisch leichter Werkstoffe und die Einhaltung bestimmter Auslegungskriterien.

Erst diese Maßnahmen zusammen werden zu einer gewichtsminimalen Bauweise führen. Dieses erklärt am 13.-14. September im HDT Essen Herr Prof. Dr. em. Bernd Klein in unserem Seminar: Konstruktiver Leichtbau.

Die Interessenten erfahren Grundlegendes über Leichtbaukonstruktionen. Fallbeispiele und Praxistipps aus dem Maschinenbau werden diskutiert. Die Teilnehmer bauen unter Anleitung unseres Referenten Leichtbaukonstruktionen und besprechen sowie optimieren diese in der Gruppe.

Eingeladen sind Techniker, Konstrukteure und Berechnungsingenieure und alle am Thema interessierte.

Den Seminaristen werden die Techniken und Lösungsprinzipien des Leichtbaus vor ihrem Anwendungshintergrund dargestellt. Anhand von Beispielen und Fallstudien soll die praktische Übertragung demonstriert werden.

Vor diesem Hintergrund bietet das Seminar Konstruktiver Leichtbau eine breite Grundwissenvermittlung und deren exemplarische Aufbereitung an Hand praxisnaher Fallstudien. Themen sind u.a.: Eigengewichtsaufgabe, Kosten-Nutzen-Analyse, Leichtbautechniken, Berechnungsmöglichkeiten, Bestätigungsversuche, Differential- und Integralbauweise, Verbundbauweise, Vollwand- und Schalenstrukturen, Belastbarkeit, Werkstoffauswahlverfahren, bevorzugte Leichtbauwerkstoffe (St, Al, Mg, FKV, Fasermetalle, Superleichtlegierungen, Gestaltungsprinzipien des Leichtbaus und elastizitätstheoretische Grundlagen, Bauelemente und Strukturmerkmale, konstruktive Prinzipien, Auslegungstechniken, Stab/Balken-, Scheiben-, Platten- und Schalenelemente, Dünnwandige Profile, Verwölbung, Wölb Widerstand, Stabilität und Beulen von Profilen und Blechfeldern, Knicken, Kippen und Beulen von Profilen und Blechen, Versteifungsmaßnahmen, Schubwandträger-Profile ,Schubfeld-Konstruktionen und ausgesteifte Profile, Leichtbauprofile, zusammengesetzte Schubwandträger-Profile, Schub- und Zugfeld, Viergurtmodell, Sandwich-Konstruktionen, Aufbauprinzipien, Werkstoffe und deren Eigenschaften, homogene und strukturierte Kerne, Grundlastfälle, Steifigkeit und Festigkeit des Verbundes, Instabilität, Konstruktive Versteifungen und Krafteinleitung, Schalenförmige Formgebung.

Nähere Informationen finden Interessierte auch beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:

https://www.hdt.de/konstruktiver-leichtbau-seminar-h110092127

Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer - Jekosch | Haus der Technik e.V.

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Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

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