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Konversionsflächen: Makel oder Anstoß für neue nachhaltige Strategien?

15.07.2014

Terminhinweis: Difu-Seminar in Zusammenarbeit mit der Stadt Hanau, 29. bis 30.September 2014

Konversionsflächen sind kein neues Phänomen in unseren Städten, sie werden aber absehbar ein stadtentwicklungsrelevantes Handlungsfeld bleiben. Zusätzlich zeichnen sich in den letzten Jahren neue Herausforderungen beim Umgang mit der Entwicklung solcher Areale ab.

Diese Entwicklungen, der nicht selten in attraktiver Lage befindlichen Flächen mit gesamtstädtischer Bedeutung, fordern neue Strukturen in den Verwaltungen, aber auch im Rahmen der Prozessgestaltung im Vorfeld ein (Bürgerbeteiligung, Mitnahme der Wirtschaft etc.). Periphere Lagen bzw. Flächen, die in Regionen liegen, die weniger von Wachstum geprägt sind, müssen sich wiederum anderen Fragen und Herausforderungen stellen.

Dies haben das Difu und die Stadt Hanau zum Anlass genommen, Konversionsprozesse und deren Akteurskonstellationen in den Fokus einer gemeinsamen Veranstaltung zu rücken. Anhand von Entwicklungen in Hanau, aber auch bundesweiten Beispielen, soll näher betrachtet und gemeinsam diskutiert werden, was man aus der Vergangenheit lernen kann, aber auch inwieweit sich Rahmenbedingungen verändert haben und wie damit umzugehen ist.

Dabei liegt im Falle Hanaus und auch bei einem Teil der Vorträge ein Fokus auf militärischen Konversionsflächen, dies schließt Erfahrungen mit und Rückschlüsse auf beispielsweise gewerbliche Konversionsflächen keineswegs aus. So finden Beispiele mit zeitlich differenzierenden Umsetzungsphasen ebenso Berücksichtigung wie räumliche Unterschiede und verschiedene Eigentumskonstellationen.

Wesentliche Diskussions-Bausteine des Seminars sind:

- Was hat sich tatsächlich verändert und wie ist damit umzugehen?
- Wer sind die wichtigen Akteure und wie gewinnt man sie für den Prozess?
- Welche Strukturen braucht es in der Verwaltung, um Konversion konstruktiv anzugehen und auch unter Entwicklungsdruck nachhaltig zu gestalten?
- Was kann man aus Konversionsprozessen aus der Vergangenheit lernen und was würde man heute womöglich anders machen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, wenn eine Nachnutzung nicht nachgefragt wird?

Leitung:
Dr. Elke Becker, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Dr. Karl-Heinz Dehler, Kommunale Gesamtentwicklung, Stadt Hanau

Programminfo/Konditionen:
http://difu.de/veranstaltungen/2014-09-29/konversionsflaechen-makel-oder-anstoss...

Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung und Stadtplanung, Liegenschaften und Beteiligungsmanagement, Wirtschaftsförderung sowie Ratsmitglieder

Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Stadt Hanau

Veranstaltungsort:
Congress Park Hanau
Schlossplatz 1
63450 Hanau

Ansprechpartnerin/Anmeldung:
Bettina Leute
Telefon: 030/39001-148
Fax: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de 

 
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Difu-Website:
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Difu im informationsdienst wissenschaft (idw):
http://www.idw-online.de/de/pressreleases225 

Weitere Informationen:

http://difu.de/veranstaltungen/2014-09-29/konversionsflaechen-makel-oder-anstoss...

Sybille Wenke-Thiem | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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