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IPRI-Seminar zur „Kundenorientierten Kalkulation industrieller Dienstleistungen“

30.09.2010
Durch das zusätzliche Angebot von industriellen Dienstleistungen können in stark produktorientierten Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus zusätzliche Umsatzpotenziale erschlossen werden.

Beispiele hierfür sind Beratungsleistungen rund um das Produkt oder auch Full-Service Verträge für Maschinen und Anlagen. Um beim Angebot dieser neuartigen „Produkte“ nicht in eine Kostenfalle zu geraten, wurde am IPRI im Rahmen eines Forschungsprojektes eine Vorgehensweise für die kundenorientierte Kalkulation von industriellen Dienstleistungen entwickelt.

Die Renditen im Dienstleistungsgeschäft übersteigen oftmals diejenigen im klassischen Produktgeschäft um ein Vielfaches. Um diese Potenziale zu nutzen, gilt es, das Angebot von Dienstleistungen ebenso professionell und systematisiert wie im Falle von Maschinen und Anlagen zu planen. Schließlich wird eine neue „nicht anfassbare“ Produktart angeboten, die verschiedene Herausforderungen wie bspw. die Bereitstellung von Kapazitäten oder die Festlegung von Abläufen mit sich bringt.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Kostenmanagement in der Entwicklung von industriellen Dienstleistungen in der Antriebstechnik“ wurde hierfür eine Vorgehensweise entwickelt, die eine kundenorientierte Entwicklung und Kalkulation industrieller Dienstleistungen speziell für Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus ermöglicht. Anhand eines Software-Tools können Kundenanforderungen hinsichtlich der Dienstleistungsausgestaltung erhoben und die vom Markt geforderten Zielkosten abgeleitet werden.

Im Seminar werden die Grundlagen für die Durchführung der Zielkostenkalkulation für industrielle Dienstleistungen anhand des Software-Tools vermittelt. Teilnehmer lernen, u.a. anhand eines Fallbeispiels:
• Wie das Angebot industrieller Dienstleistungen anhand einer Portfolioanalyse systematisch geplant und strukturiert werden kann.
• Wie bei der Erhebung und Auswertung von Kundenanforderungen an die Dienstleistungsausgestaltung vorgegangen werden muss.

• Wie ausgehend von den konkreten Kundenanforderungen eine zielkostenorientierte Entwicklung und Kalkulation einer Dienstleistung vorgenommen wird.

Das eintägige Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Controlling und After-Sales-Service. Es findet jeweils am 27.10.2010 und am 24.11.2010 statt. Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 400,- zzgl. 19% MwSt. Darin enthalten sind Arbeitsunterlagen, Erfrischungen und Mittagessen sowie das Software-Tool für die Zielkostenkalkulation.

Für weitere Fragen und Ihre Anmeldungen zum Seminar steht Ihnen Herr Christian Gille gern zur Verfügung (Telefon: 0711 / 6203268-8876; E-Mail: veranstaltungen@ipri-institute.com)

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com/wissen_transferieren/tc_idl_s.htm

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

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Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

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Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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