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Für jede innovative Umweltidee das passende Förderprogramm

07.09.2011
Neue Trainingsworkshops in Nordbayern informieren potentielle Antragsteller über europäische, nationale und bayerische Förderprogramme

Rund 230 Teilnehmer haben die Trainingsworkshops zu europäischen, nationalen und bayerischen Förderprogrammen für Umweltforschung 2011 bereits besucht. Im Verbund mit mehreren Partnern startet die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) nun die Herbst-Seminarreihe.

Weitere sieben Workshops bieten interessierten Teilnehmern aus Wissenschaft, Industrie und Behörden nun auch in Nordbayern die Möglichkeit, die inhaltlichen und formalen Kriterien einer Antragsverfassung in den jeweiligen Programmen kennen zu lernen.

Das passende Förderprogramm für die eigene Projektidee zu finden, stellt Wissenschaftler und Unternehmer häufig vor eine komplexe Aufgabe: Ein erfolgreicher Antrag erfordert ein umfassendes Fachwissen über die einzelnen Förderinstrumente, ihre spezifischen Themen, Förderkriterien und Rahmenbedingungen. Dieses Expertenwissen wollen die Trainingsworkshops vermitteln. Innerhalb von sieben Seminaren informieren Experten verschiedener Institutionen fachspezifisch und praxisnah über die inhaltlichen und formalen Bedingungen europäischer, nationaler und bayerischer Förderprogramme. Damit eröffnen sie den Teilnehmern einen entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb um diese Fördermittel. Dr. Thomas Ammerl, BayFOR-Referatsleiter für Umwelt und Energie und Initiator der Trainingsworkshops, betont jedoch noch einen weiteren Vorteil der Reihe: „Ein starkes, interdisziplinäres Netzwerk spielt für exzellente Forschungs- und Innovationprojekte eine immer wichtigere Rolle. Die Workshops bringen gezielt Unternehmer und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen. Damit bieten sie den Teilnehmern die Gelegenheit, sich auszutauschen und wichtige Kontakte zu knüpfen, über die auch neue Projekte entstehen.“

Mit dieser Mischung aus Networking-Möglichkeiten und aktuellen Informationen haben die Workshops vor der Sommerpause 2011 bereits rund 230 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie erreicht. Über 90 Prozent der Teilnehmer waren von der Qualität der vermittelten Inhalte begeistert und sahen ihre Erwartungen als sehr gut bis gut erfüllt.

Aktuelle thematische Prioritäten im Fokus
Im Mittelpunkt der BayFOR-Workshops zu europäischen Förderprogrammen steht die thematische und administrative Neuausrichtung der Umwelt-Ausschreibungen im 7. Forschungsrahmenprogramm, die die EU-Kommission am 20. Juli veröffentlicht hat. Für das Jahr 2012 stehen insgesamt 271 Millionen Euro für Umweltforschung zur Verfügung. Themenschwerpunkte sind der Umgang mit dem Klimawandel, die nachhaltige Bewirtschaftung und Nutzung von Festland und Ozeanen, eine effizientere Ressourcennutzung, der Schutz der Bevölkerung vor Umweltrisiken sowie die Verbreitung des Umweltbewusstseins in Politik, Industrie und Gesellschaft. Ein neuer Themenbereich beschäftigt sich nun auch mit fachübergreifenden Fragestellungen zu energieeffizientem Bauen und umweltfreundlichen Autos.

Besonders gute Förderchancen bieten die neuen Ausschreibungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Damit mehr Forschungsergebnisse in marktreife Produkte umgesetzt werden, will die Kommission eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft fördern und dabei vor allem KMU stärker einbeziehen. Eine KMU-Beteiligung von mindestens 30% ist daher bei vielen Ausschreibungen ein entscheidendes Förderkriterium. Eine weitere wesentliche Neuerung: Die Europäische Kommission setzt nun auch für den Umweltbereich des Programms „Zusammenarbeit“ immer mehr ein zweistufiges, effizienteres Antragsverfahren ein. Erst nach der positiven Begutachtung einer kurzen Projektskizze ist das Einreichen eines Vollantrags möglich.

Weitere Informationen zu den Trainingsworkshops
Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe, den beteiligten Institutionen und ihren Programmen sind verfügbar unter: http://www.bayfor.org/umweltworkshops2011. Wenn nicht anders vermerkt ist die Teilnahme kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Über die Bayerische Forschungsallianz GmbH (BayFOR)
Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) ist eine gemeinnützige GmbH. Sie berät und unterstützt Wissenschaftler aus bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften im Wettbewerb um regionale, nationale und europäische Forschungsgelder, insbesondere im Hinblick auf das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU. Neben dem Kernbereich der EU-Forschungsförderung ist die BayFOR in zwei weiteren Bereichen aktiv: Sie koordiniert die gemeinsamen Aktivitäten der Bayerischen Forschungsverbünde und fördert deren Vernetzung auf europäischer Ebene. Die BayFOR beheimatet außerdem die Wissenschaftliche Koordinierungsstelle Bayern-Québec/Alberta/ International der Bayerischen Staatsregierung, die den Aufbau gemeinsamer Forschungsprojekte mit Wissenschaftlern aus diesen Regionen gezielt unterstützt. Die BayFOR ist eine Partner-Organisation im bayerischen Haus der Forschung (http://www.hausderforschung.de). Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bayfor.org.
Kontakt bei der BayFOR:
Emmanuelle Rouard
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 (0)89-9901-888-111
Email: rouard@bayfor.org
Dr. Thomas Ammerl
Leiter Fachreferat Umwelt & Energie
Tel: +49 (0)89-9901888–120
Email: ammerl@bayfor.org

Emmanuelle Rouard | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayfor.org/
http://www.bayfor.org/umweltworkshops2011

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