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Gute Karten - Expertenworkshop zu intelligenten Ausweisen

12.01.2011
Sicherheit des neuen Personalausweises und Trends für Telekommunikation und mobile Anwendungen - das sind die Schwerpunktthemen beim diesjährigen SmartCard-Workhshop am Fraunhofer SIT

Im neuen Personalausweis oder in der mobilen Kommunikation, Chipsysteme übernehmen wichtige Funktionen in unserem Alltag. Über Sicherheit und Weiterentwicklung von SmartCards sowie der dazugehörigen Infrastrukturen diskutieren Experten am 2. und 3. Februar 2011 beim SmartCard-Workshop des Fraunhofer SIT in Darmstadt. Schwerpunktthemen in diesem Jahr sind die Sicherheit des neuen Personalausweises sowie Trends und Konzepte für Telekommunikation und mobile Anwendungen.

Die Sicherheit des neuen Ausweises hängt von verschiedenen Dingen ab – der Sicherheit des Microchips auf dem Ausweis, der Sicherheit der Internet-Server und Dienste sowie der richtigen Umsetzung durch Behörden und Unternehmen. Prof. Michael Waidner, Leiter des Fraunhofer SIT: „Mit dem neuen Personalausweis hat Deutschland den Unternehmen eine ID-Infrastruktur zur Verfügung gestellt, die jetzt von Unternehmen für die Absicherung von Web-gestützten Geschäftsprozessen genutzt werden kann. Die Einführung des neuen Ausweises bildet jedoch erst den Anfang, die breite Integration in Internet-Systeme und webbasierte Dienstleistungen ist der nächste Schritt.“ Doch was kann die Technik leisten? Die Gesamtsicherheit des Systems rund um den neuen Personalausweis analysiert Dr. Detlef Hillen von der Firma SRC, bevor Christian Kahlo von der Firma Synchronity die Sicherheitsherausforderungen in der praktischen Anwendung des Ausweises diskutiert.

Seit Jahren macht die Verschlüsselung mittels elliptischer Kurven von sich reden. Sie verspricht mehr Sicherheit und Performance, ist aber noch nicht weit verbreitet. Wer seine herkömmlichen Verschlüsselungslösungen zugunsten neuer elliptischer Systeme aufgeben möchte, sollte sich bewusst sein, dass eine Migration zu elliptischen Kurven nicht trivial ist. Was das bedeutet beschreibt Dr. Thomas Zeggel von cv cryptovision. Nicht zuletzt wird Sebastian Hans, Chefentwickler bei Oracle, die zukünftige Entwicklung der Java Cards vorstellen. Ein wichtiger Trend ist der Einsatz von Smartcards für die Kommunikation von Maschinen. Einen Überblick dazu bietet der Vortrag von Jean-Pierre Delesse von Rhealtys.

Vollständiges Programm und Anmeldemöglichkeit finden Sie im Internet unter www.smartcard-workshop.de, die Teilnahme kostet 580 Euro. Für akkreditierte Journalisten ist die Teilnahme kostenlos.

Oliver Küch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.smartcard-workshop.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

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Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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