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Gender Mainstreaming in der kommunalen Praxis

06.07.2011
Terminhinweis: Difu-Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag vom 26. - 27. September 2011 in Berlin

Blickt man auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, sind in der Gleichstellungspolitik beachtliche Erfolge zu verzeichnen. Dennoch bestehen Diskriminierungen auf Grundlage des Geschlechts, der Rollen, der ethnischen Herkunft und anderer Merkmale in etlichen Bereichen fort. Auch die öffentliche Diskussion um Gender Mainstreaming ist ruhiger geworden.

Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Gender Mainstreaming in den Kommunen von der Agenda verschwunden ist. Ganz im Gegenteil: Viele Kommunen beginnen gerade mit der Umsetzung, andere überführen derzeit ihre Erfahrungen aus Modellvorhaben in die Regelpraxis der Verwaltung, eine dritte Gruppe konnte mittlerweile passgenaue Gender- Mainstreaming-Verfahren einführen. Einen wesentlichen Bestandteil dieser Ansätze bildet Gender- Budgeting.

Mit diesem Instrument sollen die kommunalen Finanzen auf geschlechts- und personengruppenspezifische Effekte hin überprüft und gleichstellungsorientiert (um)gestaltet werden. Ziel ist eine gerechtere Verteilung der Einnahmen und Ausgaben öffentlicher Haushalte.

Im Seminar sollen aktuelle Konzepte und Projekte, Umsetzungserfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten anhand ausgewählter kommunaler Beispiele reflektiert und diskutiert werden. Dabei ist ausreichend Raum für gegenseitigen Erfahrungsaustausch und gemeinsame Diskussionen vorgesehen.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

- Haben sich die Erwartungen an Gender Mainstreaming nach mehr als einem Jahrzehnt der Umsetzung erfüllt? Wo bestehen Veränderungsbedarfe?

- Worin liegen die Stärken des Konzepts? Wie können diese ausgebaut werden?

- In welchen Politikfeldern lassen sich Gender-Aspekte einfacher integrieren?

- Wo gestaltet sich die Umsetzung schwierig und wie sind die Widerstände zu erklären?

- Ist die Einführung von Gender Budgeting der Schlüssel zum Mainstream?

- Welche Rolle spielen aktive Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming? Wie können sie angesprochen und verstärkt einbezogen werden?

Teilnehmerkreis:
Führungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Organisationsentwicklung und Steuerung, Jugend und Soziales, Stadtentwicklung, Gleichstellung, Gender Mainstreaming, aus Aufsichts- und sonstigen Fachbehörden, aus Planungs- und Beratungsbüros sowie Ratsmitglieder
Leitung:
Dr. rer. pol. Stephanie Bock, Dipl.-Geogr. Gregor Jekel, Deutsches Institut für Urbanistik (Difu), Berlin
Veranstalter:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 15 (Eingang 14-15), 10969 Berlin
U-Bahn-Stationen: Kochstraße/Stadtmitte
Ansprechpartnerin/Fragen zur Veranstaltung:
Bettina Leute
Telefon: 030/39001-148
Telefax: 030/39001-268
E-Mail: leute@difu.de
Programm-Flyer/Details/Konditionen:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/archiv/veranstaltungen/11_gender-mainstreaming.pdf
Online-Anmeldung:
http://www.difu.de/webformular/gender-mainstreaming-in-der-kommunalen-praxis-26-27-09.html
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de

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Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

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Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

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Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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