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Betriebsfeste Konstruktion und Berechnung geschweißter Stahlbaustrukturen

02.03.2016

Weiterbildung zur Betriebsfestigkeit im Haus der Technik in München am 18.-19. April 2016

Diese Weiterbildungs-Veranstaltung am 18.-19. April 2016 wendet sich an Ingenieure und Techniker die sich mit Konstruktion, Berechnung und Festigkeitsversuch sowie mit geschweißten Stahlbaustrukturen im Maschinenbau befassen.

Geschweißte Stahlbaustrukturen finden sich in fast allen Bereichen des Maschinenbaus. Wesentliche Vorteile geschweißter Strukturen sind wirtschaftliche Vorteile, große Variabilität und hohe statische Festigkeit. Das Ermüdungsverhalten der Schweißverbindungen erweist sich des öfteren als „Schwachstelle“.

Es ist vor allem eine Abnahme der Schwingfestigkeit von Schweißverbindungen bei zunehmender Lastspielzahl zu verzeichnen wenn der Bereich der Kurzzeitfestigkeit verlassen wird. Gut erkennbar ist dies am geringen Steigungsexponenten des Zeitfestigkeitsastes der Wöhlerlinie.

Bei Konstruktion und Bemessung geschweißter Strukturen muss besonders beachtet werden, dass das Ermüdungsverhalten deutlich schlechter als das der eingesetzten Grundwerkstoffe ist. Eine Betriebsfestigkeitsanalyse ist das Werkzeug zur sicheren Ermüdungsbemessung dieser Strukturen.

Heute wird diese meist mit FEM-Modellen durchgeführt. Mittels moderner Software-Pakete ist es möglich sogar für jedes FEM-Element eine Ermüdungsrechnung durchzuführen.

Somit und mit einigen Validierungstests ist eine Dimensionierung der Schweißverbindungen hinsichtlich Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Leichtbaugerechtigkeit möglich.

Professor Späth beschäftigt sich im Seminar: Betriebsfeste Konstruktion und Berechnung geschweißter Stahlbaustrukturen am 18.-19. April 2016 in München ausführlich mit folgenden Themen: Festigkeitsrechnung bei Schweißverbindungen, Versagensformen und -ursachen bei Schwingbelastungen, Grundlagen der Betriebsfestigkeit, Betriebsfestigkeitsrechnung, Regelwerke der Schweißnahtberechnung, konstruktive und qualitätssichernde Maßnahmen zur Schwingfestigkeitssteigerung, Vorgehensweisen zur FE-Berechnung, Methoden der FEM, Ermüdungstests und Validierungstests.

Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.- Ing.- Päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter:
http://www.hdt-essen.de/W-H110-04-122-6

Dipl.-Ing.-Päd. Heike Cramer - Jekosch | Haus der Technik e.V.

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