Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hydra organisiert ersten internationalen "Internet of Things & Services" Forschungsworkshop

17.09.2008
Hydra organisiert ersten internationalen "Internet of Things & Services" Forschungsworkshop in Sophia Anti-polis vom 18. - 19. September 2008.

Der erste internationale "Internet of Things & Services" Forschungsworkshop, organisiert durch das Hydra Konsortium, ist einer von drei Workshops, die das Thema Sicherheit in Ambient Intelligence Umgebungen behandeln und während des Smart Event'08 (16. -19. September 2008, Sophia Antipolis) ausgerichtet werden.

Der Workshop hat zum Ziel den Austausch zwischen führenden Wissenschaftlern und Experten im gesamten Bereich der semantischen Interoperabilität, Ambient Intelligence, Sensor Networking und generell dem Internet der Menschen, Dinge und Services zu fördern.

Das Projekt Hydra, Teil des sechsten EU-Rahmenprogramms und co-finanziert von der EU, fokussiert die Entwicklung einer flexibel einsetzbaren Middleware für intelligente und vernetzte eingebettete Systeme. Die Hydra-Middleware wird zur Verbindung zwischen allen Arten von mobilen und eingebetteten vernetzten Systemen und somit zur Quelle für Ambient Intelligence Netzwerken, die intelligente Interaktionen zwischen den angeschlossenen Geräten ermöglichen.

Zudem werden Developer-Kits entwickelt, die es ermöglichen, innovative, kosteneffiziente und herausragende Anwendungen mit Zugriff auf die gesamte Leistungsfähigkeit der Middleware zu entwickeln. Die Middleware ermöglicht den Benutzern, ihre Prozesse durch immer höhere Effizienz und Flexibilität zu optimieren. Um diese Ziele zu erreichen, kooperieren 13 Universitäten, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen miteinander und arbeiten hart die Vision, "die am häufigsten eingesetzte Middleware für vernetzte mobile und eingebettete Systeme zu entwickeln, die es Herstellern ermöglicht, kostengünstige und innovative Anwendungen für neue und bestehende Geräte zu entwickeln", zu verwirklichen.

Das "Internet of Things and Services" Konzept gewinnt in den aufstrebenden akademischen und industriellen Marktentwicklungen an Dynamik. Viele wichtige Basistechnologien wie Middleware und serviceorientierte Architekturen, RFID und Sensor Networking stehen zur Verfügung. Basierend auf der nahtlosen Integration von eingebetteten vernetzten Geräten und Diensten beinhaltet es auch die automatische Identifikation von Dingen und Dienstleistungen, Kommunikation, Service-Auswahl und -Komposition, Auflösung und Aufruf von Diensten. Der Zweck dieses Konzeptes ist es, eine Auswahl an spannenden internetfähigen Technologien für individuelle lebensunterstützende Maßnahmen sowie eine Möglichkeit für die kommerzielle und geschäftliche Nutzung der aufstrebenden Technologie-Plattform zu erhalten. Diese Technologien dienen der Unterstützung der allgegenwärtigen Ambient Intelligence von Objekten und/oder Dienstleistungen durch 1) kontext-basierte Berechnungen und 2) bewusster Auswahl von Quality of Services in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit sowie Auflösung und Ausführung von eleganten service-orientierten modell-getriebenen Systemen und Dienstleistungen.

Allerdings wäre die vorgestellte Welt von Ambient Intelligence und Pervasive Computing näher an der Verwirklichung ihres vollen Potenzials, wenn die eingebetteten Geräte in der Lage wären, untereinander zu kommunizieren und semantisch zu interagieren sowie zu kooperieren und Aufgaben zu erfüllen. Der Workshop befasst sich mit diesen Fragen durch Präsentationen aus theoretischer und angewandter Forschung, Demonstrationen von Prototypen und Diskussionsrunden, die die entsprechenden Rahmenbedingungen berücksichtigen.

In diesem Kontext sind mehrere interessante Forschungsfragen entstanden:

* Die Annahme der Verbindungsmöglichkeit von physikalischen Dingen und die Möglichkeit, automatisch die Vorteile von Kontextinformationen und Berechnungen wahrzunehmen, rufen entsprechende Aktionen für Fragen der Privatsphäre, der Sicherheit und des Vertrauens hervor.

* Durch die Notwendigkeit für eine nahtlose Interoperabilität und Rekonfigurierbarkeit der Things & Services für flexible End-to-End-Lösungen befasst sich die Integration mit Themen der Bereitstellung und Bündelung von sicheren Services und der Verwendung von Technologien, die die Privatsphäre in der "Internet of Things & Services"-Architektur unterstützen.

Vorträge im Rahmen des Workshops umfassen die folgenden Themen:

* Sicherheit im Rahmen der "Internet of Things & Services"-Architektur
* Kontext-Bewusstsein und Datenfusionen in der "Internet of Things & Services"-Architektur
* Architektur-Themen und Tools für das "Internet of Things & Services"
* Anwendungsfälle und Nutzung des "Internet of Things & Services"
Weitere Informationen:
http://www.hydramiddleware.eu/readarticle.php?article_id=95
- Detaillierte Programminformationen
http://www.strategiestm.com/conferences/internet-of-things/08/registration.htm
- Registrierung
http://www.hydramiddleware.eu/
- Projekt Webseite
http://www.c-lab.de/de/forschungsprojekte/hydra/index.html
- C-LAB Projekt Webseite

Gerhard Schulz | idw
Weitere Informationen:
http://www.c-lab.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Workshop »Emissionsarme Bauprodukte und Wohngesundheit«
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI

nachricht Nachwuchswissenschaftler blicken in die Quantenwelt
28.03.2017 | Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten