Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Der "große Bruder" im Visier: TU Graz veranstaltet Tagung über Nutzfahrzeuge

14.05.2008
3. Grazer Nutzfahrzeug Workshop" am 16. Mai 2008

Das Interesse von Fahrzeugfreunden gilt meist dem PKW. Nutzfahrzeuge wie LKW oder Busse finden in der Regel weit weniger Beachtung. Dabei nimmt die Bedeutung von Nutzfahrzeugen im Straßenverkehr weiter zu: Die Zahl der LKW auf Europas Straßen wächst.

Neue Ideen, die ökologische und ökonomische Aspekte mit den Anforderungen an sichere Fahrzeuge vereinbaren, sind daher gefragt. Das Institut für Fahrzeugtechnik, das zum Frank Stronach Institute der TU Graz gehört, veranstaltet am Freitag, dem 16. Mai 2008, zum dritten Mal den "Grazer Nutzfahrzeug Workshop" und versammelt dazu Experten aus Wissenschaft und Industrie.

Ähnlich wie PKW entstehen Nutzfahrzeuge in immer kürzeren Entwicklungszeiten, müssen aber im Einsatz härteren Belastungen standhalten und eine längere Lebensdauer aufweisen. "Nutzfahrzeuge müssen hohen Anforderungen genügen. Daher stammen Pionierleistungen der Fahrzeugtechnik wie Fahrerassistenzsysteme aus dem Bereich der Nutzfahrzeuge und wurden erst danach erfolgreich auf PKW angewandt", erklärt Wolfgang Hirschberg, der die Grazer Nutzfahrzeugtagung leitet.

... mehr zu:
»Fahrzeugtechnik

Der "große Bruder" Nutzfahrzeug soll im Rahmen dieses Expertentreffens umfassend beleuchtet werden. "Fahrer-Assistenzsysteme, Sicherheit und Dynamik von Nutzfahrzeugen sind Schwerpunkte des dritten Grazer Nutzfahrzeug Workshops", erläutert Hirschberg. Neu auf der Agenda sind die Themen Festigkeit - hier spielt etwa die Reifenforschung eine besondere Rolle - und innovative Nutzfahrzeugkonzepte.

Transportation Science als Schwerpunkt der TU Graz

Sichere, ökologische und ökonomische Lösungen für den Verkehr zu schaffen, ist Ziel des Forschungs-Schwerpunktfelds "Transportation Science" an der TU Graz. Die Themen reichen von Fragen der Fahrzeugtechnik bis zur Motor- und Fahrzeugakustik. Eine besondere Rolle spielt die Simulation, also Tests und Entwicklungen am "virtuellen Fahrzeug": Die Wissenschaftler simulieren hier Aspekte wie Fertigung, Fahrerhalten oder auch Sicherheitsüberprüfung.

3. Grazer Nutzfahrzeug Workshop
Zeit: Freitag, 16. Mai 2008
Ort: Aula der TU Graz, Rechbauerstraße 12, Hörsaal 1 (Tiefparterre)
http://www.ftg.tugraz.at/nfw/index.htm
Rückfragen:
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Wolfgang Hirschberg
Institut für Fahrzeugtechnik
Email: wolfgang.hirschberg@tugraz.at
Tel: 0316 873 5250
Mobil: +43 (0) 664 41 10 670

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.ftg.tugraz.at/nfw/index.htm
http://www.tugraz.at

Weitere Berichte zu: Fahrzeugtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Seminare Workshops:

nachricht Seminar zur angewandten Versuchsmethodik und Lebensdauererprobung
18.10.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Diskurs: Wie lässt sich durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion Energie sparen?
12.10.2017 | BIBA - Bremer Institut für Produktion und Logistik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Seminare Workshops >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise