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Gedränge im Physikunterricht

06.11.2014

Ab Mitte November werden die Schülerinnen und Schüler zweier Wuppertaler Gymnasien einen besonderen Physikunterricht erfahren. In einem Kooperationsprojekt zwischen dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und dem Gymnasium Bayreuther Straße mit der Bergischen Universität Wuppertal, der Universität zu Köln und dem Forschungszentrum Jülich nehmen die Schüler an Experimenten teil, in denen Aspekte der Fußgängerdynamik untersucht werden.

Das Projekt soll die Schüler auf die Gefahren aufmerksam machen, die in großen Menschenmengen oder bei der Räumung von Gebäuden auftreten können. Sie werden erfahren, wie sie sich auf Großveranstaltungen vorbereiten und bei hohen Personendichten sicherer verhalten können. Darüber hinaus werden die Gymnasiasten eigene Messungen und Auswertungen von Experimenten durchführen.


Experiment zur Fußgängerdynamik mit mehreren Hundert Teilnehmern in den Düsseldorfer Messehallen

Copyright: Forschungszentrum Jülich / Ralf Eisenbach

Die Versuche sollen helfen besser zu verstehen, unter welchen Umständen sich Fußgängerstaus bilden und wie sich Menschen in großen Gruppen in ihrer Bewegung gegenseitig beeinflussen. Die Experimente dienen nicht nur pädagogischen Zwecken, sie liefern auch neue Daten für die Wissenschaft.

Die Schüler testen beispielsweise unter Anleitung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie sich die Unterschiedlichkeit der Fußgänger auf die Staubildung auswirkt, etwa im Hinblick auf die Körpergröße. Mit weiteren Experimenten wird der Einfluss von Gruppen auf die Dynamik großer Menschenmengen erforscht.

Die Aktion findet im Rahmen des DFG-Projekts "Quantitative Beschreibung der Staubildung in Fußgängerströmen" statt.


Weitere Informationen:

Abteilung "Sicherheit und Verkehr" am Jülich Supercomputing Centre des Forschungszentrums Jülich

Lehr- und Forschungsgebiet Computersimulation für Brandschutz und Fußgängerverkehr an der Universität Wuppertal

Institut für Physik und ihre Didaktik der Universität zu Köln

Institut für Theoretische Physik der Universität zu Köln


Kontakt:

Prof. Armin Seyfried
Lehr- und Forschungsgebiet Computersimulation für Brandschutz und Fußgängerverkehr
Universität Wuppertal & Division Civil Security and Traffic
Jülich Supercomputing Centre (JSC)
Forschungszentrum Jülich
Telefon 0202/439-4058, 02461/61-3437
E-Mail: seyfried@uni-wuppertal.de, a.seyfried@fz-juelich.de

Prof. Andreas Schadschneider
Institut für Physik und ihre Didaktik & Institut für Theoretische Physik
Universität zu Köln
Telefon 0221/470-1395
E-Mail: as@thp.uni-koeln.de

Gymnasium Bayreuther Straße
http://www.gymbay.de
Telefon 0202/304685
E-Mail: gym.bayreutherstrasse@stadt.wuppertal.de

Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium
http://www.wdg.de
Telefon 0202/4782790
E-Mail: info@wdg.de

Pressekontakt:

Tobias Schlößer
Unternehmenskommunikation, Forschungszentrum Jülich
Tel. 02461 61-4771
E-Mail: t.schloesser@fz-juelich.de

Tobias Schlößer | Forschungszentrum Jülich
Weitere Informationen:
http://www.fz-juelich.de

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