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Neue Infrastrukturen im Wissenstransfer

20.06.2006
Wissenschaftsstadt Dresden - Aktuelles aus der Forschung: Nanotechnologie

Was heute die Mikroelektronik leistet, wird morgen die Nanoelektronik übernehmen. Halbleiterhersteller arbeiten mit Hochdruck daran, Strukturen bis unter 50 Nanometer zu verkleinern. Parallel dazu verändern sich die Infrastrukturen, um den Transfer zwischen Forschung und Industrie zu beschleunigen. Vorreiter ist hier das Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien (CNT). Das Zentrum ist ein für Deutschland noch ungewöhnliches Modell einer Public-Private-Partnership. In einem gemeinsamen Gebäude arbeiten Fraunhofer-Wissenschaftler zusammen mit den Mitarbeitern der Firmen AMD und Qimonda (einer Tochter von Infineon). Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Unternehmen entwickeln neue Prozesstechniken für die Nanoelektronik. Ziel ist es, Forschung und Herstellung auf diese Weise so eng wie möglich miteinander zu verzahnen.

Kontakt:
Dr. Peter Kücher
Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien
Königsbrücker Str. 180
01099 Dresden
Tel: 0351 - 2607 3000
E-Mail:peter.kuecher@cnt.fraunhofer.de
Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als "Stadt der Wissenschaft 2006" ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissenschaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, vier Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unternehmen. Mit der Reihe "Aktuelles aus der Forschung" möchte das Projektbüro "Stadt der Wissenschaft 2006" herausragende Projekte aus den Dresdner Wissenschaftseinrichtungen vorstellen und Ansprechpartner für die weitere Recherche bieten.

Susann Pfeiffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.dresden-wissenschaft.de

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