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Wiederverwertbare Computer, 3D-Druck und intelligente Fahrzeuge

02.09.2014

Technologien der TU Berlin zur Internationalen Funkausstellung

Ein Forschungsschwerpunkt der TU Berlin und zwei TU-Gründerfirmen präsentieren sich vom 5. bis 10. September am Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg auf der IFA 2014. Der Forschungsmarkt ist Teil des IFA TecWatch in Halle 11.1, Stand 2.

Iameco D4R Laptop – reparaturfreundlich und recyclinggerecht (TU Berlin)
Der D4R Laptop (D4R – Design for Recycling) wurde im europäischen Projekt ZeroWIN (Zero Waste in Industrial Networks) entwickelt. Die Förderung erfolgte im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU unter Beteiligung von insgesamt 30 Partnern. An der Entwicklung des D4R Laptops war insbesondere der Forschungsschwerpunkt Technologien der Mikroperipherik der TU Berlin beteiligt: Ausgehend von einer umfassenden Analyse, welche Umweltprobleme bei der Entsorgung und durch mangelhafte Reparatureignung von Laptops verursacht werden, wurden Guidelines für ein recyclinggerechtes Design entwickelt, die dann von der irischen Firma MicroPro in der Prototypenentwicklung umgesetzt wurden. Weitere beteiligte Partner sind tricom aus Berlin, die die Reparaturfreundlichkeit eines Vorgängermodells beurteilt haben, die Universität Limerick, sowie der taiwanische Displayhersteller AU Optronics.
Kontakt: Gergana Dimitrova, TU Berlin, Forschungsschwerpunkt Technologien der Mikroperipherik, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin, Tel.: 030/46403156, E-Mail: gergana.dimitrova@izm.fraunhofer.de, Internet: http://iameco.com/d4r/overview

3D-Druck mit nur einem „Knopfdruck“ (3YOURMIND GmbH)
3YOURMIND ermöglicht einen einfachen und intuitiven Zugang zu professionellen 3D-Druckern mit nur einem „Knopfdruck“. Die größte Herausforderung im 3D-Druck ist gegenwärtig die Erstellung druckbarer Dateien. Daher betreibt die 3YOURMIND GmbH eine Software, die in CAD-Programme mittels Plug-in integriert wird und die Datenaufbereitung vornimmt. Entgegen derzeitiger Lösungen werden die nötigen 3D-Druck-Tools genau an der Stelle zur Verfügung gestellt, an der die Daten entstehen. Architekten und Ingenieure müssen weder externe Programme erwerben noch müssen sie sich in eine neue Arbeitsumgebung einarbeiten. Die Software ist kostenfrei. 3YOURMIND ist ein Spin-Off des 3D-Labors der TU Berlin, das seit zehn Jahren die 3D-Druck-Technologie erforscht und verschiedene industrielle 3D-Drucker betreibt.
Kontakt: Stefan Kühr, 3YOURMIND GmbH, Hardenbergstraße 38, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-78721, E-Mail: kuehr@3yd.de, Internet: http://3yd.de

Smart Car Access – Carzapp macht Fahrzeuge intelligent (carzapp GmbH)
Mit der Hardwarelösung ZappKit und einer Software können Fahrzeuge nach den Bedürfnissen der Kunden verwaltet oder vermietet werden. Die Wagentür öffnet sich ohne persönliche Schlüsselübergabe zeitgemäß per Smartphone-App oder Zugangskarte. Wenn ein Fuhrpark optimiert werden oder die Fahrzeuge besser gegen Diebstahl geschützt werden sollen oder wenn nach einem Carsharing-Konzept für die Gemeinde gesucht wird: Carzapp bietet eine kostenoptimierte und einfach zugängliche Lösung.
Die Kombination aus ZappKit und Onlineplattform bildet dabei allgemeine Themen wie Fahrtenbuch und Schlüsselverwaltung bis hin zu Spezialservices wie Paketzustellung in Fahrzeuge mit einem Produkt ab.
Kontakt: Christina Harms, Carzapp GmbH, Wittelsbacherstraße 8, 10707 Berlin, Tel.: 030/27 00 08 100, E-Mail: kontakt@carzapp.net, Internet: www.carzapp.net
 
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Thorsten Knoll, TUBS GmbH / TU Berlin ScienceMarketing, Tel.: 030/44 72 02 55, E-Mail: knoll@tubs.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

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Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
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18.10.2017 | Seminare Workshops

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie