Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die breite Vielfalt der Biotechnologie erleben - Niedersächsischer Gemeinschaftsstand auf der BIOTECHNICA 2008

06.10.2008
Innovative Produkte, Prozesse und Methoden aus der Lebensmitteltechnologie und -qualitätssicherung, dem Bereich Nachwachsender Rohstoffe, der BioMedizintechnik, dem Einsatz künstlicher Gewebe, der Tiermedizin u.v.m erleben Sie auf der BIOTECHNICA auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 9, Stand E16.

Vom 07. - 09. Oktober 2008 präsentieren hier wissenschaftliche Institute und Unternehmen aus Niedersachsens Life Science-Branche ihre vielfältigen Potenziale.

Von anspruchsvollen Lösungen für Life Science-Applikationen, innovativer Analytik in der Käsereifung und schnellen Analysen von Rapskraftstoffen bis hin zu Herzklappentester und "Trainingsprogrammen" für Stammzellen, lassen sich in diesem Jahr auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand viele spannende Themen aus dem Bereich der Life Sciences entdecken. U.a. das Verbundzentrum für Biokompatibilität und Implantatimmunologie in der Medizintechnik - CrossBIT sowie viele andere wissenschaftliche Einrichtungen und Unternehmen präsentieren sich dem Fachpublikum in Halle 9, Stand E16.

Die Firma Biozym Scientific GmbH stellt ihr umfassendes Produktportfolio vor, bestehend aus hochwertigen Verbrauchsmaterialien für den täglichen Laborbedarf, Feinchemikalien, Kits und High Tech Gerätesysteme für die Molekularbiologie sowie speiziell angepasste Servicedienstleistungen, wie z.B. die Validierung von Thermocyclern.

Das CrossBIT - Verbundzentrum für Biokompatibilität und Implantatimmunologie in der Medizintechnik stellt eine wesentliche Verbindungsstelle zwischen der Implantatherstellung und der präklinischen Testung dar. In ihm haben sich Forscher der niedersächsischen Hochschulen zusammengefunden, um fachübergreifend die klinische Eignung medizinischer Implantate umfassend und zertifiziert bewerten zu können.

Das Institut für Bioverfahrenstechnik der Fachhochschule Hannover ist gleich mit zwei Projekten vertreten. Sie zeigen innovative Analytikverfahren für den hochkomplexen biotechnologischen Prozess der großtechnischen Käseproduktion sowie ihre praxistauglichen IR-spektroskopischen Methoden zur Kontrolle der Qualität von Rapsöl, Rapssaat und Presskuchen bei der Produktion von Rapsölkraftstoff.

Der Forschungsverbund Agrar- und Ernährungswissenschaften Niedersachsen (FAEN) verfolgt das Ziel, bioaktive Inhaltsstoffe zu gewinnen und in Lebensmitteln anzureichern. Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Forschungsansatz und fokussiert u.a. auf Produkte aus bislang wenig genutzen Rohstoffen, wie bspw. anthocyanhaltige Kartoffeln oder Speisepilze oder wertgebende Inhaltsstoffe (Kartoffelproteine, Vitamin E) aus Reststoffen der Lebensmittelproduktion.

Das Institut für angewandte Biotechnologie der Tropen an der Georg-August-Universität Göttingen stellt ihr breites Spektrum auf dem Feld der immunchemischen Schnellnachweise vor. Das Institut bietet innovative Produkte und Dienstleistungen zum Nachweis von Toxinen, Infektionserregern und gentechnisch veränderten Organismen an.

Das Institut für Technische Chemie der Leibniz Universität Hannover stellt ein Projekt vor, in dem gezeigt wird, dass für die Herstellung künstlicher Gewebe mechanische Kräfte die Entwicklung von gewebespezifischen Zellen hervorbringt. Durch Belastung, die kontinuierlich gesteigert wird, lassen sich, wie beim Sport so auch auf zellulärer Ebene, optimale Ergebnisse erzielen.

Die Mediconomics GmbH, ein privates Auftragsunternehmen, präsentiert sein Produktportfolio, dass sowohl die Arzneimittelzulassung/-Registrierung, als auch Dienstleistungen einer CRO wie z.B. klinische Forschung Phase I-IV, Anwendungsbeobachtungen, Readability User Tests, PSUR umfasst.

Einen besonderen Einblick in die neuesten Erkenntnisse der Biokompatibilität von Implantaen, gewährt der Sonderforschungsbereich 599: Biomedizintechnik. Er widmet sich der Entwicklung von Implantaten mit verbesserter Lebensdauer und konzentriert sich dabei auf Fragestellungen der Implantat-Gewebe-Wechselwirkungen.

Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) steht für langjährige Kompetenz in der Veterinärmedizin. Auf dem Niedersächsischen Gemeinschaftsstand stellt die TiHo ihre Entwicklungen aus den folgenden Bereichen vor: Tierversuchsfreie Identifikation von krebserregenden Chemikalien, Entkeimung von Blut durch den Einsatz elektrischer Felder, Behandlung von gegarten Fleischerzeugnissen mit der Hochdrucktechnik sowie neue Messwerteerfassung für Untersuchungen der Magen-Darm-Motorik im praktischen Unterricht.

Das Zentrum für Biomedizintechnik der Leibniz Universität Hannover stellt auf der BIOTECHNICA anschaulich den Solo-Herzklappentester vor, der Aufschluss gibt über die Neigung zur Kalzifizierung von Herzklappen - dem größten Problem bei Herzklappenprothesen.

Die Landesinitiative Life Sciences Niedersachsen - BioRegioN ist die zentrale Kontaktstelle für Life Sciences in Niedersachsen und verbindet Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Ziel das große Potenzial an exzellenten Forschungsergebnissen einer frühzeitigen Vermarktung zuzuführen, Ansiedlungen zu fördern und den Life Science-Standort Niedersachsen nachhaltig zu stärken.

Sibylla Schwarz | idw
Weitere Informationen:
http://www.bioregion.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Solarkollektoren aus Ultrahochleistungsbeton verbinden Energieeffizienz und Ästhetik
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Energieeffizienter Gebäudebetrieb: Monitoring-Plattform MONDAS identifiziert Einsparpotenzial
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie

Erste "Rote Liste" gefährdeter Lebensräume in Europa

16.01.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz