Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbinden und vergleichen: Siemens stellt cloud-basiertes Healthcare-Netzwerk vor

01.12.2014
  • Auswertung von Daten medizinischer Geräte für deren effizientere Nutzung
  • Überwachung der Röntgendosis
  • Sicherer Datenaustausch zwischen Experten

Gesundheitsexperten vernetzen und die vielen Daten aus der medizinischen Bildgebung besser nutzbar machen – das ist das Ziel der neuen IT-Lösung "teamplay" von Siemens Healthcare. Über das cloud-basierte Netzwerk(1) können sich Krankenhäuser und Healthcare-Experten verbinden, um Daten auszutauschen und ihr Wissen zu bündeln.


Gesundheitsexperten vernetzen und die vielen Daten aus der medizinischen Bildgebung besser nutzbar machen – das ist das Ziel der neuen IT-Lösung "teamplay" von Siemens Healthcare. Über das cloud-basierte Netzwerk können sich Krankenhäuser und Healthcare-Experten verbinden, um Daten auszutauschen und ihr Wissen zu bündeln. Das Bild zeigt eine Anwendung zur Überwachung der Röntgendosis medizinischer Geräte.

Innerhalb der Klinik ermöglicht "teamplay", die vielen Informationen auszuwerten, die in radiologischen Abteilungen erzeugt werden – etwa Scanner-Auslastung, Untersuchungszeiten oder Strahlendosis – und mit internen und externen Richtwerten abzugleichen.

Bildgebende Geräte lassen sich nahezu in Echtzeit analysieren und auf Basis der Ergebnisse kann ihr Betrieb bis hin zum einzelnen Scanner optimiert werden. Da "teamplay" auf allen gängigen Ausgabegeräten wie Tablets, Laptops oder Desktop-PCs läuft, können Mitglieder des Netzwerkes – Zugriffsberechtigung und Sicherheitsvorkehrungen vorausgesetzt – flexibel auf die Informationen zugreifen.

"Mit Siemens Healthcare-Produkten werden weltweit rund 200 000 Menschen pro Stunde diagnostiziert oder behandelt. Dabei generieren unsere Kunden eine Vielzahl an Daten, von denen sie derzeit nur einen Bruchteil nutzen können", sagt Arthur Kaindl, CEO der Business Unit SYNGO bei Siemens Healthcare. ",teamplay' soll ihnen helfen, diese Daten zusammenzuführen, auszuwerten, mit anderen Experten auszutauschen – und bildet so die Grundlage für schnelle, gut informierte Entscheidungen."

Eine leicht zu installierende DICOM-Anwendung lässt sich mit dem "teamplay"- Netzwerk verbinden. Für die Auswertung relevante Daten werden anonymisiert und verschlüsselt an die "teamplay"-Cloud übertragen und sind bei entsprechender Berechtigung jederzeit abrufbar.

Auf der "teamplay"-Startseite sind auf einen Blick alle wichtigen Informationen abzulesen: Wie viele Patienten wurden untersucht und wie lange im Durchschnitt? Wie stark sind die verschiedenen Modalitäten oder einzelne Scanner ausgelastet? Wie viel Zeit liegt zwischen den einzelnen Untersuchungen?

Grafisch aufbereitet stellt "teamplay" Antworten unter anderem auf diese Fragen zur Verfügung. Zudem lassen sich für derartige Parameter Zielwerte definieren und Abweichungen fast in Echtzeit anzeigen. Dies unterstützt Kunden dabei, die Geräte effizienter zu betreiben und fundierte Entscheidungen zu treffen. Beispiel Lungenkrebs-Screening, das in den USA seit Kurzem als Vorsorgeuntersuchung empfohlen wird: Ob die Kapazitäten einer Klinik an Computertomographen (CT) ausreichen, um die zu erwartenden zusätzlichen Scans durchführen zu können, lässt sich mithilfe von "teamplay" schnell beurteilen.

Über das Netzwerk ist außerdem eine Dosisüberwachung der medizinischen Geräte möglich – ebenfalls eine Voraussetzung für Healthcare-Einrichtungen, um Lungenkrebs-Screenings durchführen zu können2. Hierfür, wie bei allen Untersuchungen mit ionisierender Strahlung, ist es entscheidend, dass so wenig Röntgendosis wie möglich, aber so viel wie nötig eingesetzt wird. Die angewendete Dosis kann mit "teamplay" – zum Beispiel aufgeschlüsselt nach untersuchten Körperregionen – kontinuierlich kontrolliert werden. Auch hier lassen sich Zielwerte definieren und Differenzen leicht nachvollziehen.

"teamplay" unterstützt den Radiologen zudem dabei, Bilder3 und Befunde über das Netzwerk sicher und anonymisiert anderen Ärzten weltweit bereitzustellen, um deren Expertise zu nutzen. Auf diese Weise lassen sich Befunde zwischen Radiologen, überweisenden und weiterbehandelnden Ärzten schnell und einfach austauschen, damit den Behandelnden alle relevanten Informationen zu einem Patienten zur Verfügung stehen.

1 Folgende Voraussetzungen müssen vorliegen: Internetanbindung des klinischen Netzwerks, DICOM-Konformität, Erfüllung von Hardware-Mindestanforderungen und die Einhaltung geltender Datenschutzbestimmungen.

2 "teamplay" Dosisüberwachung ist nicht dazu bestimmt, zur Überwachung einzelner Patientendosis-Informationen eingesetzt zu werden.

3 Die hier genannten Features sind noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden.

Weitere Informationen zum RSNA unter www.siemens.com/presse/rsna2014


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2014110045HCDE


Ansprechpartner
Frau Stefanie Schiller
Healthcare
Siemens AG

Henkestr. 127

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 84-7803

schiller.stefanie​@siemens.com

Stefanie Schiller | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie