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Ultraschall soll akutes Nierenversagen verhindern

02.08.2013
Neues Spezialverfahren zur Prävention erfolgreich an Mäusen getestet

Eine Ultraschall-Behandlung könnte laut Wissenschaftlern der University of Virginia eingesetzt werden, um Komplikationen zu verhindern, die häufig nach großen Operationen auftreten.

So war es möglich, aktutes Nierenversagen bei Mäusen erfolgreich abzuwehren, berichtet das Journal of the American Society of Nephrology http://jasn.asnjournals.org .

Das Team um Mark Okusa geht jedoch davon aus, dass dieser Ansatz sehr rasch auch bei Patienten zum Einsatz kommen kann. Da diese Behandlung sei einfach und Routine.

24 Stunden davor angewendet

Bei aktutem Nierenversagen kommt es zu einem plötzlichen Verlust der Organfunktion, die bei Patienten leicht durch Infektionen wie Lungenentzündung, Durchfall oder einen Herzanfall entsteht. Aber auch ein großer chirurgischer Eingriff kann Auslöser sein. Dazu gehören Operationen am Herzen, bei denen die Nieren von der normalen Blutversorgung getrennt werden.

Für die aktuelle Studie haben die Wissenschaftler betäubte Mäuse mit Ultraschall behandelt - und zwar 24 Stunden bevor die Blutversorgung zu den Nieren unterbrochen wurde. Es zeigte sich nach der Wiederherstellung der Blutversorgung, dass es zu keiner Schädigung der Nieren gekommen war. Bei anderen Tieren, die nicht behandelt worden waren, führte dieser Eingriff zu einer signifikanten Schädigung des Organs.

Entzündungshemmende Reaktion

Die Forscher gehen davon aus, dass die Behandlung mit Ultraschall eine entzündungshemmende Reaktion der Milz ausgelöst hat, die die Nieren in der Folge schützen konnte. Laut Okusa könnte dieser Forschungsansatz zu einer neuen Behandlungsmöglichkeit führen, die einfach, wirksam und nicht toxisch ist, und vor allem zur Prävention eines akuten Nierenversagens eingesetzt werden kann.

Michaela Monschein | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://virginia.edu

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