Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens bringt neue Automationslösung für das Labor auf den Markt

25.07.2012
Aptio Automation optimiert den Arbeitsablauf im Labor und entlastet so das Personal bei steigendem Probenaufkommen

Aptio Laborautomation von Siemens Healthcare ist eine sehr flexible Lösung für mittlere bis große Labore. Sie lässt sich dank einer modularen Bauweise individuell konfigurieren und den räumlichen Gegebenheiten anpassen. Mithilfe von Aptio Automation können Proben mit weniger Handgriffen als bisher an den erforderlichen Analysesystemen untersucht werden, was den Arbeitsaufwand erheblich reduziert und für schnellere Ergebnisse sorgt. Die Entwicklung von effizienzsteigernden Produkten und Lösungen ist eines der Ziele des Siemens-Sektors Healthcare im Rahmen seiner weltweiten Initiative „Agenda 2013“.

Mit der Aptio Automation führt Siemens eine Plattform ein, die Labore dabei unterstützt, rund um die Uhr sehr viele Proben zu untersuchen. Dies entlastet das Laborpersonal, das dann zum Beispiel verantwortungsvollere Analysetätigkeiten übernehmen kann. Untersuchungen in nicht automatisierten Laboren haben ergeben, dass hier ein hoher Prozentsatz der Aufgaben auf Tätigkeiten entfällt, die mit der eigentlichen Analytik nichts zu tun haben – beispielsweise Proben von System zu System zu transportieren. Dank des beschleunigten Arbeitsablaufs im Labor lässt sich auch die Auslastung anderer Klinik- und Funktionsbereiche erhöhen, die auf die schnelle Übermittlung der Befunde angewiesen sind – etwa OP-Säle oder Ambulanzen.

Bei Aptio Automation werden die Proben einfach in ein sogenanntes Bulk-Input-Modul (Probeneingangsmodul) hineingeschüttet und von dort auf einem Probentransportband zu den vorher festgelegten Stationen gebracht. Die angeschlossenen Analysesysteme entnehmen mit einem Roboterarm jeweils nur eine Teilprobe aus dem Probenröhrchen. Deshalb muss die Probe vorher nicht manuell auf verschiedene Röhrchen aufgeteilt werden. Aptio Automation verbindet die Analysesysteme in einem Routinelabor miteinander und kann zunächst mit einzelnen Modulen eingeführt werden. Bei wachsenden Anforderungen lässt sich die neue Siemens-Laborlösung auch schrittweise erweitern.

Das Tayside Hospital in Großbritannien führt als eines der ersten Labore Aptio Automation ein. „Wir erwarten, dass uns die neue Plattform dabei unterstützt, unsere zentralen Laborfunktionen an den übergeordneten Zielen unseres Krankenhauses auszurichten, das sind Nachhaltigkeit in der Organisation und verbesserte Patientenbehandlung“, sagte Dr. William Bartlett, der Leiter der Labordiagnostik des Tayside Hospitals.

Aptio Automation wird mit der Laborautomations-Software Advia CentraLink von Siemens zentral gesteuert. CentraLink regelt alle Automations- und Analyseabläufe und ermöglicht es, mehrere Workstations über eine einzige LIS-(Laborinformationssystem-)Verbindung zu vernetzen. Dies erlaubt den Zugriff auf Patienten- und Qualitätskontrolldaten sowie Workflow-Management von jedem Arbeitsplatz aus. Mithilfe von CentraLink werden viele weitere Bedienschritte automatisiert, wie beispielsweise das Wiederauffinden und die erneute Nutzung einer bereits getesteten Probe für eine Nachforderung.

„Agenda 2013“ ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden. Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro.

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Neues DaVinci-OP-System: Universitätsmedizin Mainz erweitert Spektrum an robotergestützten OP´s
03.02.2017 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Deutschlandweit erste Installation: Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie
02.02.2017 | Universitätsklinikum Leipzig AöR

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie