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Das digitale Mammographie-System der Zukunft

27.12.2007
Siemens entwickelt den Mammomat Inspiration

Die neueste Innovation im Bereich der digitalen Mammographie von Siemens Medical Solutions – die Mammographie-Plattform Mammomat Inspiration – ist jetzt im Einsatz. Das erste Gerät in Deutschland wurde in einer radiologischen Praxis in Dortmund installiert. Verschiedene Eigenschaften machen das Vollfeldsystem zu einem idealen Screeninggerät bei der Brustkrebsfrüherkennung.

Eine einfache Handhabung – wie etwa die „Ein-Klick-Technologie“ – und ein hoher Patientenkomfort durch die sogenannte MoodLight-Funktion optimieren die Untersuchung der Patientinnen nochmals erheblich. Die Screeningvariante des Gerätes kann später mit allen Funktionen für stereotaktische Biopsien aufgerüstet werden.

Das System wird demnächst zusätzliche Erweiterungen für die dreidimensionale (3D) Bildgebung der Zukunft mit Hilfe der Tomosynthese erlauben. Eine hohe Bildqualität sowie eine adaptive Technologie zur Dosisberechnung runden die Vorzüge des Mammomat Inspiration ab.

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Das erste Mammomat-Inspiration-Gerät in Deutschland wurde in der radiologischen Praxis von Prof. Dr. Detlev Uhlenbrock in Dortmund installiert. Der Radiologe ist besonders von der ausgezeichneten Bildqualität des neuen Systems beeindruckt: „Es ist erstaunlich, wie auch eine etablierte Aufnahmetechnik wie die Mammographie immer noch weiter verbessert werden kann. Dass sich die Bildqualität in der Mammographie über die Jahre hinweg gesteigert hat, fällt sogar Patientinnen auf, wenn sie ältere Aufnahmen im Vergleich sehen.“

Schnelle und sichere Untersuchungen sind Voraussetzungen für ein funktionierendes Screening in der Brustkrebsvorsorge. Beides bietet der Mammomat Inspiration durch seine Zeit sparenden Workflow-Funktionen. Das System „denkt“ quasi voraus und ermöglicht innerhalb einer Stunde das Sreening von mehr als 15 Patientinnen. Dr. Jochen Dick, Leiter des Geschäftsgebiets Spezialarbeitsplätze (SP) von Siemens Medical Solutions, spricht hier von der sogenannten „Ein-Klick-Technologie“, um zu beschreiben, worauf seine Forschungsteams und Designer hin arbeiten, wenn es um Bedienfreundlichkeit geht.

„In einer Umgebung mit großem Screeningaufkommen wie in der Mammographie sind viele Patientinnen zu untersuchen, etliche davon sind sehr aufgeregt“, erläuterte Dick. „Für die Patientin muss das ganze Verfahren also so schnell und angenehm wie möglich sein. Für die Klinik dagegen sind Schnelligkeit, Effizienz und Genauigkeit entscheidend.“ Deshalb wurde jeder Arbeitsschritt – von der Durchführung einer Untersuchung bis hin zur Verteilung der Daten – so optimiert, dass mehr Patientinnen in kürzester Zeit untersucht und diagnostiziert werden können als bisher.

Dabei stand auch das Wohlbefinden der Patientin im Mittelpunkt. Das Mammomat Inspiration ist das erste Mammographiesystem mit einer LED-Glasscheibe, die in wechselnden Farben leuchtet. Diese Farben sind mit Hilfe der MoodLight-Funktion frei einstellbar und haben eine angenehme, beruhigende Wirkung auf Patientinnen und Bedienpersonal.

Zusätzlich sorgen viele Funktionen und technische Details für eine niedrige Strahlendosis. Dazu gehört etwa eine spezielle Röntgenröhre mit einer Wolfram-Anode oder neue AEC-Algorithmen, welche abgestimmt auf Brustgröße und Gewebeart individuell die Dosis berechnen.

Die Tomosynthese vereint die Mammographie mit einer Aufnahmetechnik ähnlich der Computertomographie (CT). Dabei macht die Röntgenröhre mehrere Aufnahmen der Brust aus verschiedenen Winkeln. Eine Software berechnet aus diesen Projektionsbildern mit Hilfe von Algorithmen einen Satz von Schichtbildern. Die daraus entstehenden dreidimensionalen Daten liefern dem Radiologen deutlich bessere Informationen als bisherige Methoden. Die Aufnahmen haben einen höheren Kontrast, Gewebestrukturen sind schärfer abgrenzbar. Diese Technologie ist derzeit noch in der Entwicklung.

Mit dem Mammomat Inspiration basieren erstmals Screening, Diagnose und in Zukunft Tomosynthese auf einer einheitlichen digitalen Plattform. Der Kunde kann je nach Bedarf ein Screeninggerät erwerben und dieses Basissystem später etwa um die Biopsie-Einheit oder auf die 3D-Tomosynthese erweitern.

| Siemens Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/presse

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