Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wenn hyperallergene Pollen und „eingeschleppte Pflanzen“ ihr Unwesen treiben

09.09.2015

PhytoDoc berichtet über Ambrosia

Eigentlich könnten Allergiker bald aufatmen, doch bis mindestens Mitte September heißt es nochmals wachsam zu sein. So beschäftigt zum Beispiel die Ambrosia (Beifußblättriges Traubenkraut, botanisch Ambrosia artemisiifolia) mit ihren hyperallergenen Pollen die leidgeplagten Allergiker.

Die Ambrosiapollen sind aggressiv. Zu Problemen führt hier die Kombination aus Ambrosia-Protein und Adenosin auf der Pollenoberfläche. Dieser Stoff wirkt im menschlichen Körper als Botenstoff und löst in diesem Fall Allergien aus.

Problematisch sind die Pollen deswegen, weil das allergische Potential von Ambrosia Pollen fünfmal höher ist als das der Gräserpollen. Betroffen sind meist Personen mit einer Pollenallergie (Heuschnupfen) oder einer allergischen Neigung. Oft bleibt es auch nicht bei der Ambrosia-Allergie, sondern es kommt zur Kreuzreaktion.

Wie verbreitet ist die Allergie auf Ambrosia-Pollen?

Nach aktuellen Schätzungen könnten ca. 15 Prozent der Bevölkerung sensibiliert sein, dabei hat das Immunsystem also Kontakt mit den Pollen, ohne dass jedoch eine allergische Reaktion stattfindet. Je nach regionaler Verteilung können zwei bis zwölf Prozent der Bevölkerung allergische Symptome gegen die Pollen entwickeln. In Nordamerika, dem Ursprungsland der Ambrosia, reagieren übrigens 50 bis 75 Prozent der Pollenallergiker auch auf Ambrosia Pollen.

Wo findet man Ambrosia?

Die Ambrosia Pflanze wurde vor etwa 150 Jahren aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt und ist nun bei uns an vielen Standorten heimisch geworden. Sie sieht zudem recht unscheinbar aus, so dass man sie bei einem flüchtigen Blick mit anderen Pflanzen z.B. mit dem Gewöhnlichen Beifuß verwechseln kann.

Bevorzugt wächst die Ambrosia Pflanze auf eher vernachlässigten Flächen wie Straßenrändern, Schutthalden oder auch auf Sonnenblumen- und Lupinenfeldern. In Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg sind Ambrosia Vorkommen übrigens meldepflichtig.

Zum ausführlichen Artikel und was betroffene Allergiker tun können, ist nachzulesen unter
http://www.phytodoc.de/artikel/ambrosia-liegt-in-der-luft-eingeschleppte-allergene/

Mehr zur Heuschnupfentherapie: http://www.phytodoc.de/erkrankung/heuschnupfen/#naturheilkunde

Erste Hilfe bei brennenden Augen durch Allergien und hilfreiche Heilpflanzen/Natürliche Therapien unter http://www.phytodoc.de/erkrankung/augen-brennende

Mehr zum Thema Prävention und Naturheilkunde bei PhytoDoc: http://www.phytodoc.de

Im Blog stellen Ärzte und Heilpraktiker ihre beliebtesten Therapien vor: http://www.phytodoc.de/blog

Über PhytoDoc:
Das Internetportal bietet gesundheitsbewussten Verbrauchern wissenschaftlich gesicherte und umfassende Informationen rund um die Thematik Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Heilpflanzen. Die Themenbereiche richten sich an Patienten, Mediziner und Heilpraktiker. Die PhytoDoc-Informationen sollen den Verbraucher bei seinen Entscheidungen unterstützen, alternative Therapien und Präparate zu wählen, Krankheitssymptome ganzheitlich behandeln zu lassen und bewusst auf Gesundheitsvorsorge zu setzen.

Kontakt zur PhytoDoc Ltd. über info@phytodoc.de, Tel. 06221-727 61 53.

Presseabteilung | PhytoDoc Ltd.

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Vitamin-Mangel, der Kampf gegen die Antriebslosigkeit und Nahrung für die Nerven
08.12.2016 | PhytoDoc Ltd.

nachricht Entschlüsselung von Kommunikationswegen zwischen Tumor- und Immunzellen beim Eierstockkrebs
06.12.2016 | Wilhelm Sander-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops