Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Helfen Sie mit, die Ursachen des Typ-1-Diabetes während der Pubertät herauszufinden!

08.12.2009
Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindes- und Jugendalter. Neuesten Untersuchungen zufolge wird sich die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen im Jahr 2020 nahezu verdoppelt haben.

Der erste Schritt zur Entwicklung von Therapien, damit Typ-1-Diabetes in Zukunft verhindert beziehungsweise geheilt werden kann, ist die Erforschung der Ursachen. Wenn bekannt ist, was die Entwicklung von Typ-1-Diabetes beeinflusst, kann daran gearbeitet werden, diese Entwicklung zu stoppen!

Die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München führt die TEENDIAB-Studie durch, um die Faktoren zu identifizieren, die während der Pubertät die Entwicklung der Autoimmunkrankheit Typ-1-Diabetes beeinflussen.

Deshalb sucht sie Kinder ab dem Alter von acht Jahren bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres, in deren familiärem Umfeld (Mutter, Vater oder Geschwister) bereits Typ-1-Diabetes aufgetreten ist. Die Forschergruppe Diabetes möchte die Kinder und Jugendlichen, die an der TEENDIAB-Studie teilnehmen, bis zum Alter von achtzehn Jahren in regelmäßigen Abständen beobachten. Die Termine beinhalten die regelmäßige Untersuchung auf diabetesspezifische Antikörper, die typischen Vorboten einer Diabeteserkrankung.

Das bedeutet für die teilnehmenden Familien einen großen Vorteil: Durch engmaschige Untersuchungen kann die Diagnose "Typ-1-Diabetes" im Fall des Falles frühzeitig gestellt werden. Dies hilft, Komplikationen zu vermeiden.

Um zu untersuchen, welche Faktoren die Entstehung des Typ-1-Diabetes beeinflussen, ist die Forschergruppe Diabetes auf die Hilfe von Studienteilnehmern angewiesen. In die TEENDIAB-Studie werden deutschlandweit 1500 Kinder eingeschlossen. Mit dieser einzigartig hohen Anzahl an teilnehmenden Kindern ist die Repräsentativität der erlangten Daten gesichert. Auf diese Weise können die Studienärzte die Ursachen des Typ-1-Diabetes erkennen und neue Präventionsmaßnahmen entwickeln. Ohne die Unterstützung und Hilfe der teilnehmenden Familien wären diese Untersuchungen nicht möglich.

Die Forschergruppe Diabetes arbeitet daran, dass Typ-1-Diabetes in Zukunft verhindert beziehungsweise geheilt werden kann - Sie können ihr dabei helfen!

Interessierte Familien oder Ärztinnen und Ärzte, die Infomaterial für ihre Patienten anfordern möchten, melden sich bei der

Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München
Leitung: Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler
Kölner Platz 1, 80804 München
Kostenlose Hotline: 0800-828 48 68
E-Mail: TEENDIAB@lrz.tu-muenchen.de
Pressekontakt:
Christine Huber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Forschergruppe Diabetes
der Technischen Universität München
Leitung: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler
Kölner Platz 1, 80804 München
Tel. 089/30 68 33 80
E-Mail: christine.huber@lrz.uni-muenchen.de

Christine Huber | idw
Weitere Informationen:
http://ifdf.de/teendiab.html
http://www.uni-muenchen.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sicher und gesund arbeiten mit Datenbrillen
13.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Vorhersage entlastet das Gehirn
13.01.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik