Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstmals präzise Messung der Alterung von Gesichtsweichteilen möglich

19.02.2013
Neue Forschungsergebnisse dank 3D-Oberflächenkamera
Die Alterungsprozesse der Gesichtsweichteile konnten mithilfe einer neuen Forschungsmethode am Universitätsklinikum Freiburg erstmals genau vermessen werden. Dr. Niklas Iblher aus der von Prof. Dr. Björn Stark geleiteten Abteilung für Plastische und Handchirurgie hat mithilfe einer speziellen 3D-Oberflächenkamera die Gesichtsoberflächen von jungen und älteren Studienteilnehmerinnen im Submillimeterbereich aufgenommen und vermessen.

Die präzise Darstellung und Quantifizierung der komplexen dreidimensionalen Veränderungen der Weichteile im Gesicht ermöglicht eine Beschreibung des Alterungsvorgangs und eine speziell darauf abgerichtete Therapie mittels plastisch-ästhetischer Operationsverfahren.

So stellte der Mediziner bei den älteren Patientinnen einen deutlichen Verlust der Elastizität und damit eine zunehmend ausgeprägte Verschiebbarkeit des Gewebes fest. Die im renommierten Fachjournal Plastic Reconstructive Surgery veröffentlichte Untersuchung bestätigt, dass ein bedeutender Anteil des Alterungsprozesses durch das Absinken der Weichteile verursacht wird.

Folglich lässt sich durch diese Untersuchungstechniken auch die Effektivität von Facelifting-Methoden untersuchen und bewerten, die die Prozesse der Gesichtsalterung rückgängig machen können. Auch für wiederherstellende und korrigierende Verfahren der Gesichtschirurgie lassen sich die beschriebenen Methoden nutzen.

Originaltitel der Veröffentlichung: Soft-Tissue Mobility of the Lower Face
Depending on Positional Changes and Age: A Three-Dimensional Morphometric Surface Analysis
doi: 10.1097/PRS.0b013e318278d67c
http://www.ncbi.nlm.nih.gov./pubmed/23357998

Hanna Mühlbauer | idw
Weitere Informationen:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov./pubmed/23357998
http://www.uniklinik-freiburg.de/presse/live/Pressemitteilungen/aktuell/MessungGesichtsalterung.pdf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Ultraschall statt Röntgenbild: Knochenbrüche bei Kindern ohne Strahlen feststellen
30.05.2016 | Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)

nachricht Gesund zum Mars und zurück
25.05.2016 | Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: PTB-Forscher können Ertrag von Solarzellen unter realen Bedingungen bestimmen

An einem neuartigen Messplatz messen die Wissenschaftler Referenzsolarzellen mit bisher unerreichter Genauigkeit

Solarzellen werden im Labor bisher unter einheitlich festgelegten Bedingungen getestet. Da die realen Bedingungen, wie die Temperatur oder der Einfallswinkel...

Im Focus: Tiroler Technologie zur Abwasserreinigung weltweit erfolgreich

Auf biologischem Weg und mit geringem Energieeinsatz wandelt ein an der Universität Innsbruck entwickeltes Verfahren in Kläranlagen anfallende Stickstoffverbindungen in unschädlichen Luftstickstoff um. Diese innovative Technologie wurde nun gemeinsam mit dem US-Wasserdienstleister DC Water weiterentwickelt und vermarktet. Für die Kläranlage von Washington DC wird die bisher größte DEMON®-Anlage errichtet.

Das DEMON®-Verfahren wurde bereits vor elf Jahren entwickelt und von der Universität Innsbruck zum Patent angemeldet. Inzwischen wird die Technologie in rund...

Im Focus: Worldwide Success of Tyrolean Wastewater Treatment Technology

A biological and energy-efficient process, developed and patented by the University of Innsbruck, converts nitrogen compounds in wastewater treatment facilities into harmless atmospheric nitrogen gas. This innovative technology is now being refined and marketed jointly with the United States’ DC Water and Sewer Authority (DC Water). The largest DEMON®-system in a wastewater treatment plant is currently being built in Washington, DC.

The DEMON®-system was developed and patented by the University of Innsbruck 11 years ago. Today this successful technology has been implemented in about 70...

Im Focus: Optische Uhren können die Sekunde machen

Eine Neudefinition der Einheit Sekunde auf der Basis von optischen Uhren wird realistisch

Genauer sind sie jetzt schon, aber noch nicht so zuverlässig. Daher haben optische Uhren, die schon einige Jahre lang als die Uhren der Zukunft gelten, die...

Im Focus: Computational High-Throughput-Screening findet neue Hartmagnete die weniger Seltene Erden enthalten

Für Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und erneuerbare Energien ist der Einsatz von starken Dauermagneten von großer Bedeutung. Für deren Herstellung werden Seltene Erden benötigt. Dem Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Freiburg ist es nun gelungen, mit einem selbst entwickelten Simulationsverfahren auf Basis eines High-Throughput-Screening (HTS) vielversprechende Materialansätze für neue Dauermagnete zu identifizieren. Das Team verbesserte damit die magnetischen Eigenschaften und ersetzte gleichzeitig Seltene Erden durch Elemente, die weniger teuer und zuverlässig verfügbar sind. Die Ergebnisse wurden im Online-Fachmagazin »Scientific Reports« publiziert.

Ausgangspunkt des Projekts der IWM-Forscher Wolfgang Körner, Georg Krugel und Christian Elsässer war eine Neodym-Eisen-Stickstoff-Verbindung, die auf einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie sieht die Schifffahrt der Zukunft aus? - IAME-Jahreskonferenz in Hamburg

27.05.2016 | Veranstaltungen

Technologische Potenziale der Multiparameteranalytik

27.05.2016 | Veranstaltungen

Umweltbeobachtung in nah und fern

27.05.2016 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Atome mit dem gewissen Twist

30.05.2016 | Physik Astronomie

Durchbruch in der zahnmedizinischen Bildgebung

30.05.2016 | Medizintechnik

Umweltfreundlicher Autolack aus Maisstärke soll Kratzer von selbst reparieren

30.05.2016 | Materialwissenschaften