Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie können Bewegungsstörungen behandelt werden?

31.08.2007
Um das Thema Bewegungsstörungen geht es in der neuen Veranstaltungsreihe der Universitätsklinik für Neurologie II Magdeburg für interessierte Patienten und Angehörige sowie Therapeuten. Das erste "Patienten-Seminar" findet am 5. September 2007 statt. Die Veranstaltung steht unter dem Thema "Allgemeine Therapieprinzipien bei Morbus Parkinson - welche Impulse schicken wir an das Gehirn?".

Die derzeit verfügbaren Therapieverfahren bei Bewegungsstörungen ermöglichen es oft, Symptome entscheidend zu verbessern. An der Klinik für Neurologie II der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg werden neben konservativen medikamentösen Behandlungsverfahren auch die Therapie mit Pflasterapplikation sowie Pumpentherapien angeboten. Seit April dieses Jahres steht der Klinik auch als erstem Zentrum in Sachsen-Anhalt die "Tiefe Hirnstimulation" zur Verfügung.

Dieses Verfahren wird angewendet, wenn die medikamentöse Behandlung und weitere Möglichkeiten vollkommen ausgeschöpft sind. Es handelt sich hierbei um einen minimal invasiven Eingriff, bei dem hauchdünne Elektroden auf den Millimeter genau in bestimmte neuronale Gebiete tief unter der Großhirnrinde eingesetzt werden. Mit diesem Verfahren können Bewegungsstörungen, aber auch bestimmte Formen des chronischen Schmerzes und verschiedene Formen psychiatrischer Erkrankungen behandelt werden.

Die individuelle Auswahl der geeigneten Therapie stellt an Ärzte und Betroffene eine Herausforderung dar. Oft ist mit dem Beginn einer Therapie für die behandelten Patienten, wie auch für ihre Angehörigen, eine grundlegende Änderung der Lebensgewohnheiten verbunden. Das vielfältige Angebot an Behandlungsmöglichkeiten war Anlass für die Uni-Klinik für Neurologie II, eine Veranstaltungsreihe in regelmäßigen Abständen ins Leben zu rufen, die die Möglichkeit des gegenseitigen Erfahrungsaustausches und des engen Kontaktes mit Ärzten und Therapeuten bietet. Alle interessierten Patienten und Angehörige sowie Therapeuten sind herzlich dazu eingeladen.

... mehr zu:
»Bewegungsstörungen

Das erste "Patienten-Seminar" findet am Mittwoch, dem 5. September 2007, von 15.00 bis 17.00 Uhr in der Mensa auf dem Campus des Uniklinikums Magdeburg, Leipziger Straße 44, statt. Die Veranstaltung steht unter dem Thema "Allgemeine Therapieprinzipien bei Morbus Parkinson - welche Impulse schicken wir an das Gehirn?". Nach einem kurzen Einführungsreferat stellt sich bei Kaffee und Kuchen das Team der Ambulanz für Bewegungsstörungen der Uni-Klinik für Neurologie II Magdeburg vor.

Künftig sollen weitere "Patienten-Seminare" vierteljährlich durchgeführt werden. Auf dem Programm stehen bereits folgende Themen. "Was passiert bei der Tiefen Hirnstimulation? - Operierte Patienten treffen nicht operierte Patienten" sowie "In Bewegung bleiben - unterstützende Therapien bei Bewegungsstörungen".

Ansprechpartner für Redaktionen:
Oegelin Düzel-Candan, Universitätsklinik für Neurologie II,
Tel. 0391/67 13429

Kornelia Suske | idw
Weitere Informationen:
http://www.med.uni-magdeburg.de/

Weitere Berichte zu: Bewegungsstörungen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Ein Knebel für die Anstandsdame führt zu Chaos in Krebszellen
22.03.2017 | Wilhelm Sander-Stiftung

nachricht Spezialisten-Zellen helfen Gedächtnis auf die Sprünge
17.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie