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"Wiederherstellung der gesunden männlichen Sexualität"

26.02.2002


Thema auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie



Erstes Symposium von Bayer und GlaxoSmithKline im Rahmen des neuen Co-Promotion-Abkommens für Vardenafil

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Schwerpunkte des ersten Bayer/GlaxoSmithKline Symposiums, das im Rahmen des XVII. Jahreskongresses der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) stattfand, waren die Häufigkeit und die Diagnose der erektilen Dysfunktion (ED) sowie der Stellenwert der Oraltherapie, unter anderem mit PDE-5-Inhibitoren. Dabei wurden neue Daten aus klinischen Studien über den Wirkstoff Vardenafil, der zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) untersucht wird, vorgelegt. Das von der Bayer AG und GlaxoSmithKline plc (GSK) gesponserte Symposium war die erste Veranstaltung, die von beiden Unternehmen gemeinsam gefördert wurde. Im November 2001 hatten die beiden Firmen ein weltweites Co-Promotion-Abkommen für Vardenafil abgeschlossen.

"Die erektile Dysfunktion ist ein komplexes medizinisches Krankheitsbild, das eindeutig zu selten behandelt wird und bei dem neue Therapie-optionen eine Auswahl für Patienten und Ärzte bedeuten", erklärte Dr. Ian Eardley vom St. James University Hospital in Leeds, Großbritannien, der Vorsitzende des Symposiums. "Wer eine ED behandelt, sollte umfassende Kenntnisse über die Häufigkeit und die Ursachen der Erkrankung sowie über eventuelle Begleiterkrankungen besitzen. Dieses Symposium ist sorgfältig geplant worden, um auf diese Fragen einzugehen und der medizinischen Fachwelt dabei zu helfen, organische wie psychische Faktoren der ED sowie die Vorteile und Risiken der medikamentösen Behandlung zu erkennen und zu verstehen. Zur Wiederherstellung der gesunden männlichen Sexualität bedarf es einer sicheren, wirksamen und zuverlässigen Therapie für alle Schweregrade der ED."

Im November 2001 unterzeichneten die Bayer AG und GSK ein weltweites Co-Promotion-Abkommen für Vardenafil. Beide Unternehmen managen in einem gemeinsamen Lenkungsgremium die Vermarktung und die weitere Entwicklung des Präparates. Bayer und GSK bilden eine starke Partnerschaft mit einer überzeugenden Präsenz in Europa. Diese wird den Einstieg in den Markt zur Behandlung der ED sowohl in Europa als auch weltweit ermöglichen.

Bayer/GSK-Symposium über erektile Dysfunktion
Das Symposium behandelte ein breites Themenspektrum und beschäftigte sich mit der Prävalenz und der Therapie der ED in der Gesamtbevölkerung und bei verschiedenen Risikogruppen wie Männern mit Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einem Prostatakarzinom. Es wurden neue klinische Daten zur Sicherheit, Wirksamkeit und Zuverlässigkeit von Vardenafil in breiten Patienten- und Risikogruppen vorgestellt. Außerdem wurden Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit von verschiedenen PDE-5-Hemmern in Risikogruppen berichtet – darunter Männer mit erektiler Dysfunktion durch Diabetes oder Hypertonie sowie Patienten mit ED im Anschluss an die Behandlung eines Prostatakarzinoms.

Schätzungen zufolge liegt eine ED – die Einschränkung der Fähigkeit, eine für den Vollzug des Geschlechtsverkehrs ausreichende Erektion zu erzielen oder aufrechtzuerhalten – bei über der Hälfte aller Männer über 40 Jahren vor.1 Obwohl weltweit schätzungsweise 140 Millionen Männer von einer ED betroffen sind, wird nur ein kleiner Prozentsatz von ihnen – jeder Zwanzigste – ärztlich behandelt, was die Notwendigkeit neuer Therapieoptionen verdeutlicht.

Über Vardenafil
Der wirkungsstarke, hoch selektive PDE-5-Hemmer Vardenafil wurde von Bayer erforscht und entwickelt. Das klinische Entwicklungsprogramm umfasst bisher acht Phase III-Studien und rund 4 000 Patienten. Publizierte Ergebnisse einer zentralen Phase-III-Studie zeigten, dass Vardenafil im Vergleich mit Placebo eine statistisch signifikante Verbesserungen der erektilen Funktion bewirkte und bei bis zu 85 % der gesamten Patientenpopulation als wirksam beschrieben wurde.2

Die Zulassung von Vardenafil ist in allen wichtigen Regionen der Welt beantragt worden, darunter auch in den Vereinigten Staaten, Europa und Japan. Bayer reichte die Registrierungsunterlagen für Vardenafil am 28.Dezember 2001 bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA ein. Die Ergebnisse der Prüfung durch die EMEA werden für die erste Jahreshälfte 2003 erwartet.

Reference:
  1. Feldman HA, et al., Impotence and its medical correlates: results of the Massachussets Male Aging Study. J Urol 1994; 151: 54-61.
  2. W.J.G. Hellstrom, et al., Int. J. Imp. Res. 2001: 13 Suppl 5: S65.

| BayNews

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