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1000 Prostatakrebs-Operationen in nur einem Jahr

15.02.2007
Martini-Klinik und UKE weltweit unter den TOP 3 der Prostatakrebszentren / Martini-Klinik erzielt mehr als fünf Millionen Euro Umsatz in 2006

Die Martini-Klinik am UKE ist weiterhin auf Erfolgskurs: Unter der Leitung von Chefarzt Hart-wig Huland wurde im vergangenen Jahr die magische Marke von 1000 radikalen Prostata-krebs-Operationen erreicht.

In der Urologie des UKE - hier ist Huland seit 1992 ebenfalls Chefarzt - wurden 600 Eingriffe vorgenommen, 400 entfielen auf die Martini-Klinik. Damit gehören die beiden Kliniken zusammen zu den drei größten Zentren weltweit. Nur die Mayo-Klinik in Rochester und die Johns Hopkins Klinik in Baltimore in den USA nehmen eine ähn-lich hohe Zahl an Eingriffen vor.

"Diese hohe Zahl an Prostatakrebs-Operationen an UKE und Martini-Klinik beweist eindrucksvoll, dass betroffenen Männern Erfahrung und Sicherheit ihres Operateurs sehr wichtig sind. Wegen dieser Erkrankung muss man nicht in die USA reisen", erklärt Professor Hartwig Huland.

Die Patienten der Martini-Klinik kommen aus Griechenland, Schweiz, Österreich, Russland, der Ukraine, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten, um sich in dem High-Volume-Center an der Prostata operieren zu lassen. Nach dem nervschonenden Eingriff durch die Bauchdecke beträgt die Verweildauer in der Privatklinik nur sechs Tage.

Wegen der hohen Patientennachfrage plant die Martini-Klinik -ein 100prozentiges Tochter-unternehmen des UKE - mit ihren beiden Chefärzten Professor Hartwig Huland und PD Dr. Markus Graefen noch in diesem Jahr eine Aufstockung der OP-Kapazitäten auf über 500 Eingriffe und eine Erweiterung der Räumlichkeiten - der zweite Ausbau seit Gründung der Klinik im Mai 2005. Geschäftsführer Dr. Michael Moormann rechnet zudem mit einem weite-ren Anstieg der Umsätze. "In 2006 haben wir einen Umsatz von fünf Millionen Euro er-wirtschaftet. Unser Konzept, nach amerikanischem Vorbild eine Spezialklinik nur für die Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs einzurichten, geht voll auf", so Moormann.

Dr. Marion Schafft | idw
Weitere Informationen:
http://www.uke.uni-hamburg.de

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