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GSK startet adjuvante Phase III-Studie mit Lapatinib-Monotherapie bei lokoregionärem Brustkrebs

30.11.2006
Patientinnen mit ErbB2-überexprimierendem Brustkrebs gesucht

GlaxoSmithKline sucht Teilnehmerinnen für die im Oktober 2006 in Deutschland gestartete Phase III-Studie zur adjuvanten Therapie mit Lapatinib.

Die TEACH-Studie (Study of Tykerb Evaluation After CHemotherapy) soll die Sicherheit und Effektivität von Lapatinib in der Behandlung von Patientinnen mit einer ErbB2-überexprimierenden Brustkrebserkrankung im Frühstadium zeigen, die eine adjuvante Therapie ohne Trastuzumab erhalten haben. Es soll untersucht werden, ob Lapatinib das Auftreten von Rezidiven verzögern oder verhindern kann.

Für eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische, Placebo-kontrollierte Studie zur adjuvanten Therapie mit Lapatinib bei Frauen mit ErbB2-überexprimierendem Brustkrebs im Frühstadium werden derzeit Patientinnen rekrutiert. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass der Tumor operativ entfernt wurde und der Hormon-Rezeptorstatus bekannt ist. Außerdem müssen die Patientinnen eine adjuvante Chemotherapie mit Anthrazyklinen oder Taxanen oder dem CMF-Therapieschema (Cyclophosphamid, Methotrexat und 5-Fluoruracil) abgeschlossen haben. Bei den Patientinnen dürfen keine klinischen oder radiologischen Zeichen der Erkrankung mehr vorliegen. Die Studie wird in Deutschland in über 80 Studienzentren durchgeführt.

... mehr zu:
»Brustkrebs »Cancer »GSK »III-Studie »Lapatinib

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Teilnahme sind unter http://www.brustkrebs-studien.com/studien/studien105485.html erhältlich.

Über Lapatinib

Das „small molecule“ Lapatinib ist ein von GSK entwickelter Wirkstoff, der einmal täglich oral eingenommen wird. Er hemmt die Tyrosinkinase-Komponenten der ErbB1 (EGF)- und ErbB2 (HER2)-Rezeptoren. Die Stimulation von ErbB1 und ErbB2 spielt eine Rolle bei der Zellproliferation und bei verschiedenen Prozessen, die zur Tumorprogression, Gewebeinvasion und Metastasierung führen.

Die Überexpression dieser Rezeptoren wird bei einer ganzen Reihe humaner Tumorerkrankungen beobachtet und geht mit einer ungünstigen Prognose und einer verkürzten Gesamtüberlebensdauer einher.

Am 9. Oktober 2006 wurde Lapatinib (Tykerb®) in Kombination mit Capecitabin (Xeloda®) zur Zulassung bei der europäischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde EMEA eingereicht.

Über Brustkrebs

Im Jahr 2004 entfielen 12,5% aller diagnostizierten Krebserkrankungen auf Brustkrebs. Dies entspricht mehr als einem Viertel aller Krebserkrankungen bei Frauen. So waren in diesem Zeitraum fast 130.000 Todesfälle in Europa auf Brustkrebs zurückzuführen.1 Wenn metastasierter Brustkrebs diagnostiziert wird, beträgt die durchschnittliche Überlebensdauer noch 18 bis 30 Monate. Bei bis zu 50% der betroffenen Patientinnen wird diese Zeit weiter verkürzt, weil ihre Tumoren eine ErbB2-Überexpression aufweisen.2 Das Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung bleibt nach der ersten Diagnose noch 30 Jahre lang bestehen.3 Ein zunehmendes Problem4 stellt die Bildung von Resistenzen gegen derzeit verwendete Arzneimittel dar, was zu einem hohen und ungedeckten klinischen Therapiebedarf bei bestimmten Patientenpopulationen führt.

Quellen:

1. Boyle P, Ferlay J. Cancer incidence and mortality in Europe, 2004. Ann Oncol. 2005; 16: 481-8.

2. Perez EA. Current Management of Metastatic Breast Cancer. Seminars in Oncology. 1999; 26(Suppl.12): 1-10.

3. Rosen PR, Groshen S, Saigo PE, Kinne DW, Hellman S. A long-term follow-up study of survival in stage I (T1N0M0) and stage II (T1N1M0) breast carcinoma. J Clin Oncol. 1989; 7: 355-66.

4. Rau KM, Kau HY et al. The mechanisms and managements of hormone-therapy resistance in breast and prostate cancers. Endocr Relat Cancer. 2005; 12: 511-32.

Unternehmensinformation

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschungsorientierten Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktiveres, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen.

Für verschiedene onkologische Indikationen hat GSK eine Reihe von Wirkstoffen entwickelt, die bereits für die Therapie zugelassen oder zur Zulassung eingereicht sind. Zudem verfügt das Unternehmen über eine der stärksten und ausgereiftesten Onkologie-Pipelines der Branche: dreizehn Substanzen befinden sich derzeit in der klinischen Erforschung. Wissenschaftler untersuchen die Prozesse, die zur Tumorentstehung führen und arbeiten an der Entwicklung prophylaktischer und therapeutischer Impfstoffe.

Weitere Informationen zu Produkten und Forschungsthemen sind im Internet www.glaxosmithkline.de - GSK-Pharma - unter 'Media Relations’ abrufbar.

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Ansprechpartner für Journalisten
Sonja Luz
Wissenschafts-PR
Telefon: 089/360 44-8256
Fax: 089/360 44-8066
E-Mail: Sonja.Luz@gsk.com
Florian Martius
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 089/360 44-8329
Fax: 089/360 44-8066
E-Mail: Florian.Martius@gsk.com

Sonja Luz | GlaxoSmithKline
Weitere Informationen:
http://www.glaxosmithkline.de

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