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Zehn Minuten für die Beingesundheit - Venenfunktionsmessung

22.11.2006
Geschwollene Knöchel, kribbelnde Beine, Besenreiser, Krampfadern, offenes Bein: Jeder 3. Erwachsene leidet unter Veränderungen der Venen, aber nur 10 Prozent davon befinden sich in ärztlicher Behandlung.

Problem, aber auch Chance liegen in der Früherkennung, da Venenprobleme im Anfangsstadium oft keine Beschwerden und Schmerzen bereiten. Es dauert nur 10 Minuten, zu erfahren, wie es um die eigene Venengesundheit bestellt ist.

Hinter einem komplizierten Wort steht ein ganz einfacher Test: Licht-Reflexions-Rheographie, kurz: die sogenannte LRR-Messung. Der Test ist keine Diagnose, kann jedoch ersten Aufschluss über eine eventuelle Venenschwäche geben.

Die Untersuchung wird bequem im Sitzen vorgenommen. Die kleinen Messköpfe des LRR-Gerätes werden oberhalb des Innenknöchels befestigt. Der Patient führt gezielte Fußbewegungen aus. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleert. Das LRR-Gerät misst dann die Wiederauffüllzeit. Der Normalwert liegt bei ungefähr 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann auf eine Störung der Venenfunktion hinweisen.

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Im medizinischen Fachhandel (z. B. in vielen Sanitätshäusern) wird dieser Test kostenlos unter genauer Anleitung des Fachpersonals angeboten. Das Ergebnis kann ausgedruckt und mit dem Arzt besprochen werden. Er entscheidet dann über weitere Diagnose-Methoden und über die Therapie.

Basistherapie bei Venenleiden sind medizinische Kompressionsstrümpfe (z. B. von mediven(R)), die der Arzt bei Notwendigkeit verordnen kann. Sie verengen den Durchmesser der Venen, die Venenklappen schließen wieder, der Blutfluss in den Beinen kommt in Schwung. Medizinische Kompressionsstrümpfe werden aus atmungsaktiven Hightech-Fasern und in vielen Farben gefertigt. Angepasst werden sie im medizinischen Fachhandel.

Alles zum Thema Venengesundheit gibt es im Internet bei www.medi.de. Unter medipost@medi.de oder der Hotline 0180 5003193 kann der kostenlose Ratgeber "Krampfadern - Was tun?" angefordert werden.

Brigitte Fink | medi
Weitere Informationen:
http://www.medi.de

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