Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

PET - CT: eine perfekte Kombination zur Früherkennung von Tumoren

07.08.2006
Tumorklinik SanaFontis setzt mit dem Philips PET-CT GEMINI neue Maßstäbe in der Krebsdiagnostik
Die Tumorklinik SanaFontis in Freiburg hat ein neues PET - CT Gerät in Betrieb genommen - das einzige dieser Art in Freiburg und Umgebung. Die innovative Technologie der Firma Philips verknüpft zwei unterschiedliche bildgebende Verfahren miteinander: die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Computertomographie. Damit lassen sich selbst kleinste Tumorherde zuverlässig erkennen und präzise lokalisieren, denn das Kombinationsverfahren ermöglicht äußerst detailgenaue Einblicke in das Innere des Körpers. „Mit der Inbetriebnahme des PET - CT setzen wir unser Konzept der individualisierten Krebsbehandlung konsequent um“, erklärt PD Dr. Joachim Drevs, Ärztlicher Direktor der SanaFontis Klinik, „selbstverständlich steht unser Gerät Ärzten und Patienten aus der ganzen Region zur Verfügung.“

Bildgebende Verfahren sind für die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen unverzichtbar. Sie müssen so präzise wie möglich sein und sollten den Patienten gleichzeitig so wenig wie nötig belasten. Die PET - CT hat den großen Vorteil, dass dabei zwei Verfahren kombiniert werden, die unterschiedliche Strukturen aus dem Körperinnern abbilden. Mit der Positronen-Emmissions-Tomographie können Stoffwechselprozesse von Körperzellen sichtbar gemacht werden. Der veränderte Stoffwechsel von Krebszellen lässt sich - vereinfacht ausgedrückt - mit dieser Technologie darstellen. Dazu bekommt der Patient ein schwach radioaktives Zuckerderivat verabreicht. Dies reichert sich vermehrt in den aktiveren Krebszellen an und gibt Strahlung ab. Tumorzellen erscheinen deshalb auf dem PET-Bild als leuchtende Punkte und können auf diese Weise exakt von gesunden Zellen abgrenzt werden. Bei einer CT Aufnahme dagegen, werden Röntgenstrahlen durch den Körper geschickt. Je dichter biologisches Gewebe ist, desto weniger strahlendurchlässig ist es. Deshalb kann man auf einem CT-Bild die unterschiedlichen Gewebestrukturen deutlich erkennen, denn Knochen und innere Organe werden aufgrund ihrer Dichteunterschiede in jeweils verschiedenen Grautönen abgebildet.

Im Fusionsbild erscheint die CT-Aufnahme als eine Art Landkarte des menschlichen Körpers auf der das darüber gelegte PET-Bild die Gewebebereiche mit erhöhter Aktivität anzeigt. Deshalb lassen sich mit dieser Methode selbst kleinste Krebsherde äußerst zuverlässig erkennen. Besonders geeignet ist eine PET- CT Untersuchung auch, um vor einer Tumoroperation oder Biopsie das entsprechende Gewebeareal exakt zu lokalisieren. Neuere Studien weisen zudem darauf hin, dass die Methode bei der Bestrahlungsplanung von Krebserkrankungen immer wichtiger wird. Zudem lässt sich damit auch der Verlauf einer Chemo- oder Strahlentherapie genau beobachten.

Optimal für Arzt und Patient: der PET - CT GEMINI von Philips

Der PET - CT Gemini von Philips besteht nicht aus einem wuchtigen Gehäuse, sondern aus zwei separaten, für den Arzt offen zugänglichen und für den Patienten komfortablen Geräteteilen. Der Patient wird bei der Untersuchung nicht durch eine lange Röhre gefahren, sondern hat einen freien Blick zwischen den zwei schmalen Ringen bzw. Scanner. In der Tumorklinik SanaFontis-Klinik hat er während der Untersuchung sogar einen Blick ins Grüne. Der PET-CT-Untersuchungsraum befindet sich nicht wie meist üblich im Tiefgeschoss, sondern liegt im Erdgeschoss mit einer Fensterfront zum Park. Neben dem erhöhten Untersuchungskomfort reduziert der Philips GEMINI die Untersuchungszeit um etwa 15 Prozent auf 15 bis 20 Minuten. Ein weiterer Vorteil des GEMINI ist seine 190 cm Scanlänge, die eine echte Ganzkörperbildgebung erlaubt. „Die Untersuchungen mit dem Philips GEMINI bieten außer einer verbesserten Diagnosesicherheit zahlreiche weitere Vorteile“, erklärt Dr. Drevs, „zum einen ist die Untersuchung mit dem Gerät patientenfeundlicher, zum anderen ersparen wir Patient und Arzt aufwändige Mehrfachuntersuchungen“. Die radioaktive Strahlung, die beim PE-CT Scan entsteht, ist sehr gering und wird schnell abgebaut. Der diagnostische Nutzen der Untersuchung überwiegt das mögliche Risiko der Strahlenbelastung bei weitem.

Für weitere Fragen und Bildmaterial:
Beate McGinn
Philips Medizin Systeme
Röntgenstraße 24, Hamburg
Mobil: +43 (0) 664 302 44 26
E-Mail: beate.mcginn@philips.com

Sabine Steimle
Tumorklinik SanaFontis
An den Heilquellen 2
Tel.: +49 (0)761 88859 5890
E-steimle@sanafontis.com

Über die Tumorklinik SanaFontis

Die SanaFontis Klinik in Freiburg ist ein internationales Kompetenzzentrum für die individualisierte Tumorerbehandlung. Das Zentrum bietet sowohl Standardmethoden als auch innovative Therapiekonzepte auf höchstem medizinischem Niveau. Das Konzept der individuellen Krebstherapie stellt den Patienten, seine Wünsche und Bedürfnisse, in den Mittelpunkt des ärztlichen und pflegerischen Handelns. Mit seinem internationalen, multidisziplinären Klinikteam betreut die SanaFontis Klinik Krebspatienten aus der ganzen Welt in mehr als 15 Sprachen. Zudem werden die besonderen Bedürfnisse von Patienten, wie zum Beispiel Ernähungsgewohnheiten, Religion oder die Einbeziehung der Familienmitglieder beim Aufenthalt mitberücksichtigt.

Über Philips

Philips ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. Der Umsatz belief sich 2005 auf 30,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist weltweit marktführend bei Beleuchtung, diagnostischen Bildgebungssystemen, Elektrorasierern, Fernsehgeräten, Geräten zur Patientenüberwachung und Systemlösungen auf Siliziumbasis. 158.000 Mitarbeiter in über 60 Ländern sind in den drei Bereichen Healthcare, Lifestyle und Technology tätig. Die Aktie der niederländischen Royal Philips Electronics wird an den Börsen in New York (Symbol: PHG) und Amsterdam notiert.

Annette Halstrick | Philips Medizin Systeme
Weitere Informationen:
http://www.sanafontis.com
http://www.philips.de/medical

Weitere Berichte zu: Gemini PET Tumorklinik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Sicher und gesund arbeiten mit Datenbrillen
13.01.2017 | Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

nachricht Vorhersage entlastet das Gehirn
13.01.2017 | Philipps-Universität Marburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik